Äppelmarkt lockt nach Fremersdorf

Fremersdorf. Zu seinem 13. Äppelmarkt lädt der SPD-Ortsverein Fremersdorf für Sonntag, 3. Oktober, ein. Vor dem Gasthaus Folz herrscht von zehn bis 18 Uhr reges Treiben rund um das heimische Obst. Früher gab es in Fremersdorf den Apfel- und Gurkenmarkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sogar Apfelzüge eingesetzt, um Käufer nach Fremersdorf zu bringen

Fremersdorf. Zu seinem 13. Äppelmarkt lädt der SPD-Ortsverein Fremersdorf für Sonntag, 3. Oktober, ein. Vor dem Gasthaus Folz herrscht von zehn bis 18 Uhr reges Treiben rund um das heimische Obst.

Früher gab es in Fremersdorf den Apfel- und Gurkenmarkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sogar Apfelzüge eingesetzt, um Käufer nach Fremersdorf zu bringen. Auch später wurden Äpfel an der Hauptstraße verkauft. Diese Einnahmequelle versiegte mit dem Bau der Autobahn. Immer weniger Käufer kamen ins Dorf, und so wurden auch die prächtigen Streuobstwiesen immer mehr aufgegeben. 1998 nahm die SPD die Idee Jürgen Staabs auf, einen neuen Äppelmarkt ins Leben zu rufen. So gab es für die Streuobstbesitzer wieder eine Möglichkeit, ihr ökologisch erzeugtes Obst zu vermarkten. Das hilft auch, Streuobstwiesen zu erhalten.

Beim Äppelmarkt bietet die Frauengemeinschaft St. Elisabeth Kartoffelspatzen mit Speckrahmsauce und Sauerkraut an, auch Dinkelwaffeln, Gulaschsuppe und viele feine selbst gebackene Kuchen stehen auf dem Speiseplan. Heißer und kalter Viez sowie frisch gepresster Apfelsaft stillen den Durst. An einer kleinen Kelter können Kinder ihren Apfelsaft selbst herstellen.

An den Verkaufsständen gibt es den lagerfähigen Winterrambour, Grauapfel, Roten Boskoop, Goldparmäne, Delicious, Florina, Liberti und andere Apfelsorten, Schnäpse, Liköre und selbst gemachte Marmeladen. Hannah Ginsbach bietet aus Filz gefertigte Objekte an, die Frauengemeinschaft verkauft handgestrickte warme Wollstrümpfe. Der Erlös aus der Bewirtung geht wie jedes Jahr an Institutionen und Vereine des Dorfes. az/red