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Meinung
Ein schweres Erbe wartet jetzt

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Martin Silvanus wird es nicht leicht haben. Der langjährige Bürgermeister, für viele in seiner Gemeinde ja der einzige, den sie erlebt haben, hinterlässt ein schweres Erbe: Erstens ein hervorragend bestelltes Feld. Dass Silvanus mit seiner Verwaltung und dem Gemeinderat über Jahrzehnte einen sehr guten Job gemacht hat, sieht man, wenn man durch Rehlingen-Siersburg fährt: Ob Krippenplätze, Dorfgemeinschaftshäuser, mobile Tafel, Ganztagsschule, Wanderwege, Lieferdienst für Lebensmittel – für die Infrastruktur ist trotz ländlichem Raum gesorgt. Kein großer Sanierungsstau und dennoch lange nicht so hoch verschuldet wie andere Gemeinden – das ist heutzutage schon ein gutes Zeugnis. Von Nicole Bastong

Zweitens ist der Bürgermeister a.D. überaus beliebt – das zeigten nicht nur seine großen Wahlerfolge. Bei Bürgern, Mitarbeitern, sogar politischen Gegnern gilt Silvanus als Mann der Werte, der für seine Überzeugungen hartnäckig eintritt, fair, gewitzt, besonnen, menschlich, fachkundig und volksnah.


Es ebenso gut oder gar besser zu machen, wird eine große Herausforderung. Weiter so oder doch ein Neustart? Es wird spannend, welche Kandidaten sich das zutrauen.

Verabschiedung von Bürgermeister Martin Silvanus in den Ruhestand (von links): Beigeordneter Patrik Salzgeber, SPD-Fraktionschef Dr. Michael Altmayer, Ortsvorsteher Reinhold Jost, Bürgermeister a.D. Martin Silvanus mit Ehefrau Conny, die Beigeordneten Norbert Bettinger und Joshua Pawlak.
Verabschiedung von Bürgermeister Martin Silvanus in den Ruhestand (von links): Beigeordneter Patrik Salzgeber, SPD-Fraktionschef Dr. Michael Altmayer, Ortsvorsteher Reinhold Jost, Bürgermeister a.D. Martin Silvanus mit Ehefrau Conny, die Beigeordneten Norbert Bettinger und Joshua Pawlak. FOTO: Ruppenthal