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Neue Option für Hartz-IV-Regelung

Neue Option für Hartz-IV-Regelung

Saarlouis. Eine Option auf die Option beschloss der Saarlouiser Kreistag einstimmig in seiner bislang letzten Sitzung. Dabei geht es um die Möglichkeit, dass der Landkreis die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger in Eigenregie übernimmt. Bislang erfolgt dies als Arbeitsgemeinschaft, ARGE, von Landkreis Saarlouis und Agentur für Arbeit. Von 69 Optionskommunen in Deutschland ist derzeit St

Saarlouis. Eine Option auf die Option beschloss der Saarlouiser Kreistag einstimmig in seiner bislang letzten Sitzung. Dabei geht es um die Möglichkeit, dass der Landkreis die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger in Eigenregie übernimmt. Bislang erfolgt dies als Arbeitsgemeinschaft, ARGE, von Landkreis Saarlouis und Agentur für Arbeit. Von 69 Optionskommunen in Deutschland ist derzeit St. Wendel die einzige im Saarland. Da die Gesamtzahl auf 110 erhöht werden soll, stehen nun auch andere Landkreise in den Startlöchern. Für das Saarland deutete Arbeitsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an, dass die Zahl der Optionskommunen hier begrenzt sein werde. Saarlouis möchte die Chance nutzen, sofern sich die Optionskommune als effizient und kostengünstig erweist. Dafür erarbeitet die Verwaltung in den nächsten Monaten Abläufe zur Organisation, Finanzierungsmodelle und einen Bewerbungskatalog. Ende 2010 müsste die Anmeldung als Optionskommune erfolgen. Dann könnte der Landkreis Saarlouis ab dem Jahr 2012 Träger der Hartz-IV-Betreuung sein. Erweise sich die Option als nachteilig, könne immer noch die "Notbremse" gezogen werden, sagte Landrätin Monika Bachmann. az