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Weg durch Primsaue bisher gut angenommen

Das fertiggestellte Teilstück des Prims- und Theel-Erlebnisweges zwischen Nalbach und Körprich wird bereits genutzt. Foto: A. Becker
Das fertiggestellte Teilstück des Prims- und Theel-Erlebnisweges zwischen Nalbach und Körprich wird bereits genutzt. Foto: A. Becker FOTO: A. Becker
Nalbach. Vor Kurzem ist das Teilstück des neuen Prims- und Theel-Erlebnisweges zwischen Nalbach und Körprich eröffnet geworden. Nalbachs Bürgermeister Peter Lehnert hob hervor, dass der Weg gut angenommen werde. abe

Bestens angenommen wird das Teilstück des neuen Prims- und Theel-Erlebnisweges zwischen Nalbach und Körprich. Der asphaltierte Rad- und Gehweg ist seit Kurzem nutzbar. Nördlich von Bilsdorf und Körprich verläuft der neue Weg entlang der Prims. Radfahrer und Spaziergänger haben das knapp vier Kilometer lange Teilstück auf Nalbacher Gebiet bereits für sich entdeckt. Der Bau des Prims- und Theel-Erlebnisweges von Nalbach bis Schmelz wurde im Rahmen des größten interkommunalen Projektes im Saarland realisiert. Nur die Zusammenarbeit der Kommunen Schmelz, Lebach und Nalbach in Kooperation mit Landesbehörden, Planungs- und Ingenieurbüros sowie privaten Baufirmen und Grundstückseigentümern ermöglichte es, diesen Weg zu bauen.

Die Kosten bleiben voraussichtlich unter einer Million Euro. 70 Prozent davon gehen zu Lasten des EU-Fonds für regionale Entwicklung. Die restlichen 30 Prozent teilen sich die beteiligten Kommunen. "Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz auf den neuen Weg", freute sich Nalbachs Bürgermeister Peter Lehnert . Der Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit mit der Dillinger Firma Gebrüder Arweiler. Das Kiesabbau-Unternehmen hat zwei Drittel der benötigten Landflächen für den Bau des Rad- und Gehweges zwischen Nalbach und Körprich zur Verfügung gestellt.

Kritisch äußerte sich wiederholt die Nalbacher Gemeinderatsfraktion "Politik in Bürgerhand (PiB). Ökologisch, wirtschaftlich und touristisch sei der Bau dieses asphaltierten Weges durch die Primsaue nicht zu rechtfertigen, heißt es auf der Internetseite der PiB.

15 alte Pappeln mussten aus Gründen der Verkehrssicherung für den Bau des Wegs gefällt werden zum. Es handle sich um Balsam-Pappeln an atypischen Standorten, deren Standsicherheit nicht mehr gegeben war, erläuterte Michael Klein, Leiter des Nalbacher Umweltamtes.

Der neue Erlebnisweg konnte nicht durchgehend entlang der Prims geführt werden. Aus Gründen des Umweltschutzes musste die Trasse westlich von Bilsdorf in Richtung Nalbach auf den bestehenden Radweg entlang der stark befahrenen L 337 umgeleitet werden.