Wahltermin für 5. Dezember geplant

Nalbach. Ende des Jahres wählt die Gemeinde Nalbach ihren Bürgermeister. Als möglichen Termin hat der Gemeinderat Sonntag, 5. Dezember, vorgeschlagen. Eine eventuelle Stichwahl würde am Sonntag, 19. Dezember, erfolgen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen

 Körprich soll einen Solarpark bekommen. So jedenfalls will es der Gemeinderat. Foto: SZ

Körprich soll einen Solarpark bekommen. So jedenfalls will es der Gemeinderat. Foto: SZ

Nalbach. Ende des Jahres wählt die Gemeinde Nalbach ihren Bürgermeister. Als möglichen Termin hat der Gemeinderat Sonntag, 5. Dezember, vorgeschlagen. Eine eventuelle Stichwahl würde am Sonntag, 19. Dezember, erfolgen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen. Über den Vorschlag muss jetzt noch die Kommunalaufsicht im saarländischen Innenministerium entscheiden. Zum Wahlleiter haben die Ratsmitglieder den ersten Beigeordneten der Gemeinde, Hans Conrad, und als seinen Stellvertreter Hauptamtsleiter Marc Weisgerber bestimmt.

Die Gemeinde Nalbach beginnt außerdem mit der Ausschreibung für Grundstücke im Baugebiet "Am Zimmerbach". In dem Neubaugebiet im Ortsteil Nalbach zwischen Düppenweiler- und Schletterstraße sollen sich bald junge Familien ansiedeln. Dabei gewährt die Gemeinde Rabatte von bis zu 30 Prozent auf den Grundstückspreis bei Familien mit vier Kindern. Rabatte gibt es außerdem für Schwerbehinderte, fünf Prozent bei einem und zehn Prozent bei zwei Schwerbehinderten. Der Grundstückspreis beträgt nach Angaben von Bürgermeister Patrik Lauer 55 Euro pro Quadratmeter. Lauer betont in der Gemeinderatssitzung nochmals die schöne Lage des Baugebiets "im Grünen und dicht am Ortszentrum". Die Ausschreibung der Grundstücke wird im Amtsblatt der Gemeinde Nalbach veröffentlicht. Lauer: "Ich rechne damit, dass wir noch vor den Sommerferien die ersten Grundstücke vergeben."

Der Gemeinderat hat am Donnerstag auch den Bebauungsplan für einen Solarpark in Körprich verabschiedet. Alle Fraktionen und der Bürgermeister hoffen, den Antrag noch vor dem 30. Juni beim saarländischen Umweltministerium einreichen zu können. Denn ab 1. Juli soll nach Plänen der Bundesregierung die Förderung für Solarparks auf Ackerflächen wegfallen. "Wenn die Förderung wegfällt, wird der Investor sein Angebot sicherlich nicht aufrecht erhalten", befürchtet Bürgermeister Patrik Lauer.

> Bericht folgt