Treppe und Pfarrgarten werden neu gestaltet

Treppe und Pfarrgarten werden neu gestaltet

Bilsdorf. Bröckelnder Asphalt und steile Treppen führen zur Bilsdorfer Pfarrkirche "Herz Jesu". In den Hang hineingebaut ist das an der Dorfstraße errichtete Gotteshaus und in die Jahre gekommen. Von 1949 bis 1951 bauten die Bürger an ihrer Kirche, nun beschloss der Nalbacher Gemeinderat einstimmig Sanierungen des Kirchenumfeldes, um den Zugang instand zu setzen

Bilsdorf. Bröckelnder Asphalt und steile Treppen führen zur Bilsdorfer Pfarrkirche "Herz Jesu". In den Hang hineingebaut ist das an der Dorfstraße errichtete Gotteshaus und in die Jahre gekommen. Von 1949 bis 1951 bauten die Bürger an ihrer Kirche, nun beschloss der Nalbacher Gemeinderat einstimmig Sanierungen des Kirchenumfeldes, um den Zugang instand zu setzen."Das Sandsteinmauerwerk bröckelt", sagte der mit der Planung beauftragte Landschaftsarchitekt Frank Zoller. Und die Treppe zum Haupteingang sei schief und krumm. Künftig soll diese Haupttreppe nicht mehr so dicht am Kirchturm liegen. Sie werde verschoben und neu gebaut.

Kleiner Brunnen

Der kleine Pfarrgarten erfahre ebenfalls eine Neugestaltung mit Buchshecken und Beeten. In der Mitte der dann symmetrisch gestalteten Anlage könnte ein kleiner Brunnen zu liegen kommen.

Da man bislang nur über Treppen in die Kirche gelangt, schlug Zoller eine Rampe zur Sakristei vor. Darüber könnte die Kirche einen behindertengerechten Zugang erhalten.

Auf rund 250 000 Euro werden die Baukosten geschätzt. Davon wolle das Bistum einen Anteil übernehmen. Der Ortsrat habe schon einstimmig zugestimmt, sagte der Nalbacher Bürgermeister Patrik Lauer. Die Kosten seien eine Gemeinschaftsaufgabe von Gemeinde, Kirchengemeinde und Bistum zu je einem Drittel.

Zusätzliche Gelder über Maßnahmen der Dorfentwicklung zu bekommen, da "sieht es momentan sehr schwierig aus. Zur Not müssten wir es alleine stemmen."