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Schwere Teile rollen zur Hütte

Schwere Teile rollen zur Hütte

Dillingen. Schwertransporte mit Hindernissen: Und trotzdem gibt es kaum ernsthafte Probleme - eine logistische Meisterleistung der Transportspezialisten. Über das Wochenende und zum Wochenanfang mussten etliche "schwere Jungs" vom Dillinger Stahlbauunternehmen Schäfer zur Dillinger Hütte geschafft werden

Dillingen. Schwertransporte mit Hindernissen: Und trotzdem gibt es kaum ernsthafte Probleme - eine logistische Meisterleistung der Transportspezialisten. Über das Wochenende und zum Wochenanfang mussten etliche "schwere Jungs" vom Dillinger Stahlbauunternehmen Schäfer zur Dillinger Hütte geschafft werden. Bei den "dicken Dingern" handelte es sich um mächtige Reaktorteile für die Sinteranlage der Dillinger Hütte. Aufgrund ihrer imposanten Maße - Höhe bis zu 5,80 Meter, Breite knapp sieben Meter - ging es auf Umwegen zum Zielort.

Die Fahrstrecke führte von der Dieselstraße am Kaufland vorbei in die Merziger Straße, dann links ab in die Berliner Straße Richtung Schwimmbad, weiter über den Fischerberg, durch die Robert-Koch-Straße und Werderstraße zur Dieffler Straße.

Über die Umgehungsstraße führte die Strecke der Schwertransporte nach Nalbach, im Kreisel rechts ab in Richtung Saarwellingen und dann über die schon bekannte Schwerlaststrecke am Gewerbegebiet Dickenwald vorbei und dann schließlich vor den Fordwerken an der Bergehalde vorbei ins Gelände der Dilldinger Hütte.

Vor allem auf der Strecke zwischen Dillingen und Nalbach mussten mehrere Leitungen angehoben werden, und die VSE musste zudem den Strom für gut eine halbe Stunde abschalten, da der Transport ganz dicht an die Leitungen heranreichte.

Nachdem jetzt die ersten vier Teile zu ihrem Zielpunkt gefahren wurden, sollen am nächsten Wochenende die nächsten vier Teile folgen. Dann kommen auch wieder die beiden Spezialkräne der Schuch, ein AC 120 und ein ATF 990 G4, zum Einsatz. rup