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Rallye kein Signal für Umweltschutz

Rallye kein Signal für Umweltschutz

KlimawandelRallye kein Signal für UmweltschutzZum Artikel "Klimawandel und erneuerbare Energien im Blickpunkt" (SZ vom 8. Februar)Mit großem Interesse las ich den Bericht eines Schülers der Nikolaus-Groß-Schule Lebach über die Teilnahme an der Multivisionsshow über die Folgen des Klimawandels in der Stadthalle Lebach

Klimawandel

Rallye kein Signal

für Umweltschutz

Zum Artikel "Klimawandel und erneuerbare Energien im Blickpunkt" (SZ vom 8. Februar)

Mit großem Interesse las ich den Bericht eines Schülers der Nikolaus-Groß-Schule Lebach über die Teilnahme an der Multivisionsshow über die Folgen des Klimawandels in der Stadthalle Lebach. Ich finde es lobenswert, dass die Stadt das Projekt unterstützt hat. In seiner Eröffnungsrede appellierte Bürgermeister Arno Schmidt an die Teilnehmer, mehr auf die Umwelt zu achten. In einem Kommentar zu dieser Veranstaltung wird vom Bürgermeister weiter ausgeführt, dass die weltweite Klimaerwärmung weitergehen wird, wenn nichts dagegen getan wird.

Die Realität in Lebach sieht allerdings anders aus. So veranstaltete der ADAC im Sommer 2009 im Einvernehmen mit der Stadt Lebach eine Auto-Rallye mit dem wohlklingenden Logo "Lebacher Runde". Laut Mitteilung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) werden 20 Prozent der Treibhausgase durch den Autoverkehr produziert. Mit Sicherheit ist eine solche Veranstaltung kein positives Signal für den Umweltschutz und kein Beitrag zur positiven Entwicklung der globalen Erderwärmung. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn solch umweltschädliche Veranstaltungen von den Verantwortlichen der Stadt Lebach zugelassen oder gar gefördert werden.

Robert Altmeyer, Lebach

FDP und Bergbau

FDP setzt sich nicht für kleine Leute ein

Zum Artikel "FDP-Austritte wegen schwindender Bergbau-Kritik" (26. Januar)

Es war schon mehr als erstaunlich, dass sich die Anwohner in den Kohle-Abbaugebieten von den FDP-Politikern der Saar - allen voran Herrn Hartmann - bestärkt fühlten, man werde sich für die Belange der Bergbaugeschädigten nachhaltig einsetzen. Ein Herr Hartmann erscheint vor der Landtagswahl bei Demos im Dress der Bergbaugegner, und schon versetzt der Glaube Berge, und die FDP wird von Lebach bis Saarwellingen mit einem Stimmenanteil von 14 bis 28,4 Prozent bei der Landtagswahl belohnt. War und ist diesen Wählern nicht bekannt, dass die FDP sich noch nie für die Belange der so genannten kleinen Leute eingesetzt hat?

Alfons Backes, Saarlouis

Fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel

Zum Artikel "Es geht nur noch um Bergschadensregulierung" (13./14. Februar)

Bei der Brückendemo 2007 im Nalbacher Ortsteil Körprich sicherte der FDP-Politiker Christoph Hartmann den Bergbaubetroffenen im Falle einer Regierungsbeteiligung (Originalzitat) "substanzielle Verbesserungen" zu. Ein jeder kann sich von den Versprechungen Hartmanns an die Bergbaubetroffenen auf der Homepage der Igab Saarwellingen anhand eines Videomitschnitts überzeugen.

Die Bergbaubetroffenen haben große Hoffnungen in Christoph Hartmann gesetzt und ihm ihre Stimmen geschenkt. Doch spätestens mit dem Sofortvollzug für den Kohleabbau im Flöz Wahlschied hat Wirtschaftsminister Hartmann die Bergbaubetroffenen fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Nach dem Debakel mit den Liberalen wären die Bergbaubetroffenen gut beraten, wenn sie den nächsten Wahlen einfach fernbleiben würden. Denn wie sagt ein Sprichwort? "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber."

Stefan Dewes, Nalbach

Christoph Hartmann Foto: Lorig.