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Nalbacher Kängurubesitzer wollen ihren Hugo mit Käfig einfangen

Nalbacher Kängurubesitzer wollen ihren Hugo mit Käfig einfangen

Vor nun schon drei Wochen ist das Wallaby-Känguru Hugo seinen Besitzern aus dem Nalbacher Gehege entlaufen. Aber es gibt viele Hinweise, dass das Känguru gar nicht weit weggehüpft ist, sondern sich in der Nähe seines Geheges aufhält.

Nalbach. Vor nun schon drei Wochen ist das Wallaby-Känguru Hugo seinen Besitzern aus dem Nalbacher Gehege entlaufen. Aber es gibt viele Hinweise, dass das Känguru gar nicht weit weggehüpft ist, sondern sich in der Nähe seines Geheges aufhält. Daher hatte Familie Ruhmann die Idee, einen Käfig mit Futter aufzustellen. Täglich kontrollieren sie ihn. Bald soll auch eine Überwachungskamera festhalten, wann der scheue Hugo dort eigentlich vorbeischaut. "Wir haben damit nur eine Chance, daher soll er erst Vertrauen zu dem Käfig aufbauen können, bevor wir ihn fangen", erklärt Besitzern Sandra Ruhmann. Dann soll die Klappe zuschlagen und Hugo wieder zu seinem Gefährten Skippy ins Gehege zurückkehren. Das Familienauto ist schon längst entsprechend ausgerüstet, Netze und Seile liegen bereit.

Hugo war auch in Püttlingen und bei Schmelz gesehen worden. Aber vor zwei Wochen hatte sich ein Nalbacher Gartenbesitzer bei den Ruhmanns gemeldet und ein Foto von Hugo gemacht. Tatsächlich hat Sandra Ruhmann das Wallabymännchen in jenem Garten noch weghüpfen sehen. "Wir bekommen viele Hinweise", sagt Ruhmann, "die Mithilfe der Nachbarn ist schön." sop