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Spatenstich
Es geht los mit Gewerbegebiet in Nalbach

Die Grünfläche im Vordergrund rechts wird in ein nachhaltiges Gewerbegebiet umgewandelt.
Die Grünfläche im Vordergrund rechts wird in ein nachhaltiges Gewerbegebiet umgewandelt. FOTO: Dieter Lorig
Nalbach. Der Spatenstich für das nachhaltige Gewerbegebiet Primsaue II erfolgt am Donnerstagvormittag. Von Dieter Lorig

Ein nachhaltiges Gewerbegebiet wird in Nalbach erschlossen. Zum Spatenstich am Donnerstag, 11. Oktober, 9.30 Uhr, wird unter anderem die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger erwartet.


Das neue Gewerbegebiet Primsaue II entsteht dreigeteilt nördlich der Eisenbahnstraße und westlich der Saarwellinger Straße auf einer Fläche von fast zwei Hektar. Dort befinden sich jetzt noch Wiesen. Laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung können in dem Gebiet acht Betriebe neu angesiedelt werden. Ein ökologischer Rahmenplan beschreibe alle Vorgaben, die bei der Planung, dem Bau und Betrieb eines nachhaltigen Gewerbegebietes zu beachten seien, heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Rahmenplan für das nachhaltige Gewerbegebiet hat das Wuppertaler Fachbüro Zero Emission GmbH erstellt. Bereits im August hatte der Nalbacher Gemeinderat den Bebauungsplan als Satzung beschlossen. „Der Bebauungsplan kann zu den Dienstzeiten des Bauamtes auf Zimmer 1.03 und 1.04 im ersten Obergeschoss des Rathauses von jedermann eingesehen, und es kann über den Inhalt Auskunft verlangt werden“, teilte Bürgermeister Peter Lehnert in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Laut Info der Gemeinde gibt es bereits zwei Investoren, die sich in dem neuen Gewerbegebiet ansiedeln möchten und dort etwa 100 Arbeitsplätze schaffen wollen. Zudem gebe es weitere Interessenten für Gewerbegrundstück.



„Die Gemeinde plant, ab 2020 weitere baureife Gewerbegrundstücke verkaufen zu können“, heißt es in der Mitteilung weiter. Um bauwillige Unternehmen künftig über die ökologische Ausrichtung des Gewerbegebietes Primsaue II beraten zu können, wird die Gemeinde in Kürze einen Projektkoordinator einstellen. Vom Wirtschafts- und auch Innenministerium erhält die Gemeinde Nalbach finanzielle Unterstützung, um das nachhaltige Gewerbegebiet schaffen zu können. Verkehrsintensive und immissionsträchtige Betriebe werden von der Ansiedlung ausgeschlossen. „Die durch Verkehrslärm geplagten Bewohner der Saarwellinger und Eisenbahnstraße sollen nicht noch stärker belastet werden“, sagte Bürgermeister Lehnert.