Markt : „Guddes von Dehemm“ und vieles mehr

Der erste Nachhaltigkeitsmarkt in Nalbach bot am Sonntag Produkte aus der Gemeinde an.

Der erste Nachhaltigkeitsmarkt in Nalbach war eine gelungene Premiere. Zugegeben – er hätte etwas größer sein können,  das Potenzial ist in Nalbach durchaus da, aber immerhin mehr als ein Dutzend Stände informierten im und hinter dem Rathaus über das Thema „Praktischer Umweltschutz“ und „Nachhaltigkeit“ – und das schon bei der Premiere in einem erstaunlich breiten Spektrum.

Es ging dabei nicht nur um das Thema „Essen und Trinken“, sprich nachhaltige Lebensmittel, auch wenn die Kürbisse, die Kartoffeln und der Honig direkt vom Produzenten eine Augenweide waren. Der Bogen war deutlich weiter gespannt und reichte von nachhaltigen Nutzpflanzen im Garten bis hin zu sachkundiger Fachliteratur zu diesem Themenkomplex aus der Nalbacher „Bücherecke“.

„Guddes von Dahemm“ beschäftigte sich auch mit dem Problembereich Verpackungsmüll, aufgezeigt von der Initiative „Unverpackt Saarlouis“ über selbst hergestellte Reinigungsmittel bis hin zu Hilfen für die Dritte Welt und „Fair schenken“.

Zudem kann auch Basteln und „kreatives Gestalten“ durchaus nachhaltig sein, wie kleine und große Künstler, aber auch das „Repair-Cafe“ bei der Veranstaltung demonstrierten.

Die Hochschule Trier informierte mit ihrem Umweltcampus Birkenfeld in einem Quiz-Spiel zu alltäglichen Umweltschutzfragen. Abgerundet wurde der erste Nalbacher Nachhaltigkeitskeitmarkt, von einem Kleinkunstprojekt des Kreativvereins der OGS Nalbach.

Mehr von Saarbrücker Zeitung