Kunst im Kreisverkehr

Nalbach. Als Tor nach Nalbach präsentiert sich der neue Kreisverkehrsplatz an der Primsbrücke. Obwohl noch nicht komplett fertig, wurde das mit einem Kostenaufwand von 140 000 Euro neu gestaltete Umfeld offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf den Flächen westlich und östlich des Kreisverkehrs wurden die vorhandenen Gehwege ausgebaut und um drei bis vier Meter zurückverlegt

Nalbach. Als Tor nach Nalbach präsentiert sich der neue Kreisverkehrsplatz an der Primsbrücke. Obwohl noch nicht komplett fertig, wurde das mit einem Kostenaufwand von 140 000 Euro neu gestaltete Umfeld offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf den Flächen westlich und östlich des Kreisverkehrs wurden die vorhandenen Gehwege ausgebaut und um drei bis vier Meter zurückverlegt. Natursteinmauern schirmen die Gehwege von der Straßenfläche ab. Zwei mit Stauden und Gräsern bepflanzte Kiesfelder liegen zwischen Straße und Gehweg. Sitzmauern aus Naturstein laden zum kurzen Verweilen ein. Der Kreisverkehrsplatz wird auf beiden Seiten von einer Baumreihe mit schmalkronig wachsenden Laubbäumen eingerahmt. Zwei berankte Stahlgittersäulen mit Bannern betonen die Einfahrt in die Hubertusstraße. Sie sollen nach den Vorstellungen des verantwortlichen Landschaftsarchitekten Frank Zoller aus Eppelborn den Torcharakter hervorheben. In einem nächsten Schritt wird die Mitte des Kreisels mit Fahnenmasten versehen. Im Rahmen der bereits angelaufenen Arbeiten werden fünf Hülsen für Fahnenstangen in den Boden eingelassen. Hier soll nach den Vorstellungen von Bürgermeister Patrick Lauer bald Kunst auf Fahnentüchern zu sehen sein, die von Studenten der Kunsthochschule und von Künstlern gestaltet werden. Bürgermeister Lauer hob hervor, dass so mit geringem Aufwand eine große Wirkung erzielt werde, die den Ortseingang als Tor nach Nalbach lebendiger und interessanter macht. Er dankte allen, die an der Gestaltung mitgewirkt haben. Zwei Drittel der Kosten hatte das Umweltministerium beigesteuert. rup