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mobilfunk
Kommunikation in Schwung bringen

Am Körpricher Kleeberg geht im Februar ein neuer D-1-Mobilfunkumsetzer in Betrieb.
Am Körpricher Kleeberg geht im Februar ein neuer D-1-Mobilfunkumsetzer in Betrieb. FOTO: Lorig
Körprich/Bilsdorf . Ein neuer D 1-Funkmast wird bei Körprich installiert, um Handy-Nutzern eine bessere Versorgung zu ermöglichen. Von Dieter Lorig

Es gibt gute Nachrichten für Handy-Besitzer. Im Laufe des Monates Februar soll der neue D 1-Mobilfunkumsetzer am Körpricher Kleeberg in Betrieb gehen. Dies teilte George McKinney von der Telekom-Pressestelle Frankfurt auf Nachfrage mit. „Alle Antennen sind bereits auf dem Mobilfunkmast fest montiert und die Erdkabel zum Anschluss an das Telefonnetz verlegt“, sagte der Telekom-Sprecher. Auch habe die Bundesnetzagentur den neuen Mobilfunkumsetzer schon abgenommen.



Jetzt müsse der betriebsbereite Umsetzer nur noch in das Netz der Telekom integriert werden, bestätigte McKinney. Dies sei nur in bestimmten Zeitfenstern möglich. Ursprünglich plante die Telekom eine Inbetriebnahme des neuen Mobilfunkmastes schon bis spätestens zum Ablauf des Jahres 2017. Seit Jahren sind viele Handy-Besitzer verärgert über die schlechte D1-Mobilfunkversorgung in Körprich und Bilsdorf (wir berichteten).

Mit der Inbetriebnahme des 45 Meter hohen neuen Mobilfunkmastes dürfte sich der D 1-Netzempfang nicht nur in Körprich und Bilsdorf erheblich verbessern. Auch in Piesbach, Primsweiler und Knorscheid soll der Empfang besser werden. Laut Aussage der Telekom können deren Kunden über den neuen Funkmast auch im Internet mit hoher Geschwindigkeit surfen. Hierfür sorge das sogenannte LTE-Verfahren, das Datenraten zwischen 50 und 150 Megabit pro Sekunde ermögliche.

Weniger erfreut dürften 100 Bürger sein, die 2016 ihre Bedenken gegen den Standort des Mobilfunkmastes in einem Schreiben an die Nalbacher Gemeindeverwaltung begründet hatten. Der Abstand des Funkmastes von lediglich 100 bis 150 Meter zu bebautem Wohngebiet sei zu gering. Laut einer Bescheinigung der Bundesnetzagentur wird der gesetzlich vorgeschriebene Personenschutzabstand für die Funkantennen auf dem Mast mit 9,40 Meter aber mehr als eingehalten. Dies teilte die Nalbacher Gemeindeverwaltung schon 2017 auf Nachfrage der SZ mit.