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Ferienpark dominiert die Politik

Kommt er oder kommt er nicht? Diese Frage beschäftigte in der vergangenen Legislaturperiode - und auch davor - den Nohfeldener Gemeinderat. Gemeint ist natürlich der Ferienpark am Bostalsee. Und er wird die Kommunalpolitiker auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Er bleibt also das Haupt-Thema in Nohfelden Von SZ-Redakteurin Melanie Mai

Kommt er oder kommt er nicht? Diese Frage beschäftigte in der vergangenen Legislaturperiode - und auch davor - den Nohfeldener Gemeinderat. Gemeint ist natürlich der Ferienpark am Bostalsee. Und er wird die Kommunalpolitiker auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Er bleibt also das Haupt-Thema in Nohfelden.Ob der Rat, der in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 42 Mal tagte, bei den kommenden Entscheidungen noch aus drei Fraktionen besteht, das ist fraglich. Aus dem Dreier- könnte ein Fünfer-Rat werden. Denn 2004 scheiterte die FDP noch an der Fünf-Prozent-Hürde, die Linken traten gar nicht an. Jetzt ist die Fünf-Prozent-Hürde gefallen, und die kleineren Parteien machen sich durchaus Hoffnung, in den Rat einzuziehen. Derzeit hat die CDU mit 15 Sitzen die Mehrheit. Zweistärktste Fraktion ist die SPD mit 13 Sitzen. Die UBNN hat fünf Sitze. Ob das so bleibt, das haben die 8655 Wahlberechtigten in der Gemeinde am 7. Juni in der Hand. Sie lassen wohl die die vergangenen fünf Jahre Revue passieren, ehe sie ihr Kreuz auf dem Wahlzettel machen. Der Gemeinderat beschäftigte sich unter anderem mit den Rasenplätzen. Lange Zeit hatte Eiweiler den einzigen Rasenplatz in der Gemeinde. Das hat sich geändert - dank der Zuschüsse der Gemeinde und der Eigenleistung der Vereine. Außerdem brachte der Rat das Programm zur Förderung junger Familien auf den Weg. Junge Familien, die ein altes Haus kaufen und renovieren, werden finanziell untersützt. Grundschul-Schließungen, Rasengräber, Windkraftanlagen, DSL, Verkehrsanbindung, Müllgebühren und die demografische Entwicklung - das warem weitere wichtige Themen in den vergangenen Jahren. Den meisten Raum in der Diskussion im Rat und in der öffentlichen Darstellung nahm aber der Ferienpark ein. Und das wird mit Sicherheit auch so bleiben - egal, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen.


Auf einen BlickSie wollen Ortsvorsteher werden: Bosen-Eckelhausen: Heiko Kiefer (CDU), Horst Barth (SPD), Edgar Lorscheider (UBNN); Eisen: Holger Korb (CDU) , Edgar Lorig (SPD) , Regina Mc Neill (UBNN); Eiweiler: Hans-Peter Haupenthal (CDU), Kurt Heck (SPD); Gonnesweiler: Manfred Tigmann (CDU), Sabine Jung (SPD), Ulrike Schopper (UBNN); Mosberg-Richweiler: Hans Reiner Petto (CDU), Roland Gisch (SPD), Alfred Kaufmann (UBNN); Neunkirchen/Nahe: Arno Stockmar (CDU), Renate Klein (SPD), Christel Haupenthal (UBNN); Nohfelden: Guido Fries (CDU), Jörg Vogt (SPD), Guido Baltes (FDP), Lars Seibert (UBNN); Selbach: Alois Wilhelm (CDU), Bruno Leidinger (SPD); Sötern: Wolfgang Martin (CDU), Thomas Georgi (SPD), Werner Senges (UBNN), Türkismühle: Markus Düsterheft (CDU), Manfred Schwanbeck (SPD), Hans-Jürgen Wittig (FDP), Markus Schneider (UBNN); Walhausen: Werner Jost (CDU), Uwe Klee (SPD), Gerd Fries (FDP); Wolfersweiler: Axel Brocker (CDU), Eckhard Heylmann (SPD). him