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Festakt
Der Primssteg wird heute eröffnet

Der Primssteg verbindet mehrere Ortsteile der Gemeinde Nalbach miteinander. Heute wird er eingeweiht.
Der Primssteg verbindet mehrere Ortsteile der Gemeinde Nalbach miteinander. Heute wird er eingeweiht. FOTO: Dieter Lorig
Nalbach. Zum Festakt gibt es ein Lied über die neue Brücke zwischen Bilsdorf und Piesbach. red

Der Primssteg zwischen Bilsdorf und Piesbach wird heute offiziell eingeweiht und für die Bürger freigegeben. Beginn des Festaktes ist um 17 Uhr. Hierzu haben sich unter anderem Innenminister Klaus Bouillon sowie Roland Krämer, Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, und Landrat Patrik Lauer angekündigt. Pastor Manfred Plunien wird die Brücke einsegnen.


Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem Jagdhornbläsercorps Mittleres Primstal und der Band Sommerland, die unter anderem ein eigens komponiertes Lied über den Steg aufführt. Der Fassanstich erfolgt direkt im Anschluss an den offiziellen Festakt. Für Speis und Trank sorgt der Löschbezirk Bilsdorf zusammen mit der Scheune Bilsdorf. Weitere Unterstützung erhält die Gemeinde Nalbach bei der Veranstaltung von der Firma Stahlbau Schäfer und dem Löschbezirk Piesbach.

Einst wurde der Steg über die Prims als Abkürzung für die Berg- und Hüttenarbeiter errichtet, die schnell zum Bahnhof gelangen mussten. Viele Bürger nutzten den Primssteg als Verbindungsweg zwischen Bilsdorf, Piesbach und Körprich. Im Jahr 2016 wurde die Brücke aber wegen ihres maroden Zustands gesperrt. Nach einer Überprüfung wurde klar, dass eine Sanierung nicht mehr möglich sei. Also begann der Neubau (die SZ berichtete).



Die neue Brücke ist 77 Meter lang und 1,70 Meter breit. Um den Wasserdurchfluss bei Hochwasser zu verbessern und Schäden am Brückenbauwerk durch Treibgut und den Wasserdruck zu reduzieren, wurde die neue Brücke nach Angaben der Gemeinde rund einen Meter erhöht errichtet. Der Großteil des Brückenbauwerkes selbst liegt somit außerhalb des Einwirkungsbereiches eines hundertjährigen Hochwassers. Die Finanzierung erfolgte zu einem großen Teil durch Zuschüsse des Landes – Bedarfszuweisung des Innenministeriums und Zuwendung für Hochwasserschutzmaßnahmen des Umweltministeriums – und ergänzend durch Mittel der Gemeinde Nalbach.