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Die Liter-Monte ist so schwierig wie nie

Piesbach. Wenn Rallye-Ass Lars Mysliwietz von der "Monte" spricht, meint er nicht die Rallye Monte Carlo, sondern die Liter-Monte. Die Litermont-Rallye erlebt an diesem Samstag ihre 20. Auflage - und Mysliwietz, einer der Hauptorganisatoren des ausrichtenden MSC Piesbach, verspricht einen heißen Schotter- und Asphalt-Ritt

Piesbach. Wenn Rallye-Ass Lars Mysliwietz von der "Monte" spricht, meint er nicht die Rallye Monte Carlo, sondern die Liter-Monte. Die Litermont-Rallye erlebt an diesem Samstag ihre 20. Auflage - und Mysliwietz, einer der Hauptorganisatoren des ausrichtenden MSC Piesbach, verspricht einen heißen Schotter- und Asphalt-Ritt."Die Anfangszeit war nicht immer einfach", erinnert sich der Piesbacher daran, wie es war, als die ersten Piloten mit ihren Boliden Staub aufwirbelten. "Wir waren Enthusiasten, begeisterte Motorsportfans, die allerdings keine Ahnung davon hatten, wie man eine solche Großveranstaltung organisiert. Ich kann mir heute fast gar nicht mehr vorstellen, wie das damals alles funktioniert hat." Und doch machte sich die (Liter-)Monte im Rallye-Zirkus einen Namen. Seit 2005 sogar mit dem Prädikat International. "Mit der Zeit sind wir da reingewachsen, auch wenn die Organisation unseren kleinen Verein an seine Kapazitätsgrenzen bringt", sagt "Mysli".



Nun steht also die 20. Auflage ins Haus, und auch in diesem Jahr hält der MSC Piesbach wieder ein paar Neuerungen parat, wie Mysliwietz erklärt: "Wir haben auf der Wertungsprüfung Hoxberg, der Königsetappe der Rallye, ein neues Schotter-Teilstück eingebaut. Das ist zugegebenermaßen sehr anspruchsvoll und wird auch die alten Hasen überraschen. Ich bin gespannt, wie diese Änderung bei den Fahrern ankommt."

Mysliwietz selbst wird nicht in den Genuss der neuen Passage kommen, denn für ihn ist der Start bei der Haus-Rallye tabu: "Als Mitorganisator bin ich ja meinen Vereinskollegen gegenüber in der Pflicht. Was allerdings sehr weh tut, denn ich würde gerne fahren."

Das Starterfeld bei der Monte, nach der Saarland-Rallye die zweitgrößte Rallye des Landes, ist gespickt mit erfahrenen Haudegen. Favorisiert ist nach Ansicht von Mysliwietz, "ganz klar der zigfache deutsche Meister Hermann Gassner. Allerdings wird er die Rallye nicht so dominieren wie in den Vorjahren, denn er hat seinen Mitsubishi gewechselt. Und da gibt es wohl noch ein paar Abstimmungsprobleme". Zum weiteren Favoritenkreis zählt Mysliwietz Jan Becker aus Hamburg (ebenfalls Mitsubishi). Zudem kommen Patrick Gengler (Subaru Impreza) sowie der Führende der ADAC-Masters-Wertung, Carsten Alexy (Audi S2 quattro). "Ich bin mir jedenfalls sicher, dass wir eine spannende Rallye erleben werden", sagt Mysliwietz. tog



Auf einen Blick

Folgende Straßen sind gesperrt: L 346 zwischen Düppenweiler und Diefflen (11.30 bis 18.45 Uhr) und L 142 zwischen Saarwellingen und Hoxberg (10.45 bis 18 Uhr). tog

Zeitplan Start: Saarwellingen Schlossplatz: 11.21 Uhr; Wertungsprüfung (WP) 1, 4 und 7 Hoxberg: 11.36, 14.26 und 17.08 Uhr; WP 2, 5 und 8 Hüttenwald-Ziegelei: 12.24, 15.06 und 17.48 Uhr, WP 3, 6, 9 Kansas: 13, 15.43 und 18.25 Uhr. Dazwischen um 12.11 Uhr: Fahrervorstellung am Gleisdreieck Dillingen.