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Daumen hoch für die neue Schule

Daumen hoch für die neue Schule

Nalbach. Mächtig viel Trubel hat gestern Morgen vor der neuen Grundschule in Nalbach geherrscht. Während sich einige Schulneulinge mit ihren Eltern vor dem Gebäude trafen, um zunächst gemeinsam in den Gottesdienst zu marschieren, nahmen die anderen Kinder bereits ihre neuen Klassenräume unter die Lupe

Das Schulgebäude bei der Einweihungsfeier. Foto: Gerhard Alt.

Nalbach. Mächtig viel Trubel hat gestern Morgen vor der neuen Grundschule in Nalbach geherrscht. Während sich einige Schulneulinge mit ihren Eltern vor dem Gebäude trafen, um zunächst gemeinsam in den Gottesdienst zu marschieren, nahmen die anderen Kinder bereits ihre neuen Klassenräume unter die Lupe. Drei ehemalige Schulstandorte (Piesbach, Körprich und Nalbach) sind jetzt unter einem Dach vereint. Wie die neue Schule ankommt und ob es eine große Umstellung ist, wollte die Saarbrücker Zeitung vor Ort von den Schülern aus der Klasse 2b von Christa Schlemmer wissen.Mit 27 Kindern aus Körprich und Bilsdorf zählt die 2b zu den stärksten Klassen. Ihr Raum hat große Fenster und ist mit hellen Farben freundlich gestaltet. "Der ist so schön bunt", beschreibt Ann-Sophie. "Richtig gut", gefällt allen Kindern der neue Standort.Knallgelb und orange ist die Außenfassade gestrichen, und auch innen sorgen leuchtende Farben für ein sonniges Erscheinungsbild. Jason findet nicht nur den Anstrich gelungen, sondern auch die Fenster in seinem Klassenraum. "Da kann man toll rausschauen", sagt er. "Die alte Schule war nicht so groß und hatte nicht so schönen Farben", sagt Kathrin. Außerdem ist die Einrichtung topmodern, "richtig cool". "Cool" finden es die Kleinen auch, mit dem Bus zur Schule zu fahren. Während zwölf Kinder aus Bilsdorf sind und die die Busfahrt schon gewohnt waren, weil sie im vorigen Jahr nach Körprich zur Schule gingen, machte der Rest eine neue Erfahrung. Und die sei toll gewesen. Gut finden es die Kinder, dass im Bus nur Grundschüler sitzen und keine großen Kinder. Und mit Busbegleiterin Claudia fühlen sie sich sicher. Viel Neues erfuhren die Schüler gestern von Christa Schlemmer. So sind ab sofort sieben Kinder aus der 2b auch im Ganztagesbereich untergebracht. Ansonsten soll jedoch alles beim Alten bleiben. Zum Beispiel die Regeln, die sie im vergangenen Jahr aufgestellt und in einem Vertrag festgehalten haben. "Wir helfen uns immer gegenseitig und sind sehr freundlich", erklärt Maurice.Eine kleine Änderung gab es am ersten Schultag im neuen Klassenraum dann doch - bei der Tischordnung. Zu Beginn standen die Tische in Dreierreihen hintereinander. Die Klassenlehrerin zieht eine hufeisenförmige Runde mit ein paar Tischen in der Mitte vor.