Christian Weber will für die SPD ins Nalbacher Rathaus einziehen.

Bürgermeisterwahl in Nalbach : „Ich will Bürgermeister für jeden sein“

Christian Weber will für die SPD ins Nalbacher Rathaus einziehen.

Der Nalbacher Christian Weber fühlt sich geehrt – geehrt deshalb, weil er vom Gemeindeverband seiner Partei, der SPD, als Bürgermeister-Kandidat vorgeschlagen wurde. „Jetzt will ich meine Erfahrungen für die gesamte Gemeinde einbringen“, betont der bisherige Ortsvorsteher von Körprich. Erfahrung hat er in der SPD seit 1991 gesammelt, er war im Ortsrat Körprich, stellvertretender Ortsvorsteher, seit 2011 Ortsvorsteher und seit 2014 erster Beigeordneter in Nalbach.

Ein paar Maßnahmen aus seinem bisherigen Verantwortungsbereich machen Weber zufrieden, so zum Beispiel mit der kommunalen Zusammenarbeit beim Prims-Theel-Erlebnisweg, der angefangenen energetischen Sanierung von Hallen und vor allem die Dorfverschönerungsmaßnahmen im Ortsteil Körprich. Damit zusammenhängend verweist Weber auf das kulturelle Leben im Dorf. „Der Weihnachtsmarkt und der Kunsthandwerkermarkt in der neuen Dorfmitte haben das Dorfleben bereichert.“

Für den Fall eines Wahlsieges hat sich Christian Weber mehrere Schwerpunkte für seine neue Aufgabe herausgesucht. So will er zum Beispiel den Tourismus in der Gemeinde weiter ausbauen. Den zahlreichen Ehrenamtlern und Vereinen in der Gemeinde möchte Weber mit Blick auf immer mehr Auflagen ganz konkret unter die Arme greifen – mit einer Anlaufstelle im Rathaus. „Die soll im Verwaltungsdschungel helfen.“

Weitere Stichworte sind Sauberkeit und Sicherheit. Den sehr guten Ordnungsdienst will Weber weiter aufstocken, zum Beispiel gegen Vandalismus in den Abendstunden.

Für das Industriegebiet Prims­aue II will Weber Chancengleichheit bei der Vergabe von Bauplätzen. „Hier sollen auch Neugründer, Kleinunternehmen und gemeindeansässige Firmen zum Zuge kommen können.“ Für Senioren würde Weber „gerne einen Seniorenbus in der Gemeinde etablieren“. Damit sollen die älteren Mitbürger die Möglichkeit bekommen, zum Einkaufen zu fahren, sich einfach nur zu treffen oder auch das noch ausstehende Angebot eines gemeinsamen Mittagessens wahrzunehmen.

Über allem steht für den SPD-Mann eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Räten und den Ortsvorstehern, „die wissen nämlich, wo vor Ort der Schuh drückt“.

Die positive Entwicklung der Gemeinde in den letzten Jahren sieht Weber auch als Arbeitsergebnis eines SPD-geführten Gemeinderates. Trotz seiner Parteizugehörigkeit will er „Bürgermeister für jeden“ sein. Wer etwas erreichen wolle, brauche aber eine gute Vernetzung mit Kreis- und Landespolitik, sagt Weber. „Und die habe ich.“

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