Aufhebung eines Bebauungsplanes in Nalbach

Kommunalpolitik : Räte verwerfen Pläne für neues Baugebiet

In der Fragestunde des Nalbacher Gemeinderates gab es Klagen zur Transparenz bei diesem Projekt.

Fehlende Transparenz beim Baugebiet „An Burg Schlemlängt“ in Nalbach beklagte am Donnerstagabend eine Anwohnerin in der Fragestunde des Gemeinderates. Ihre Kritik sei zwar grundlegend berechtigt, antwortete Bürgermeister Peter Lehnert, aber das Projekt sei nicht über die Planungsphase hinaus gekommen und werde nun in der aktuellen Sitzung aufgehoben.

„An Burg Schlemlängt“ liegt zwischen Etzelbach- und Fußbachstraße. Für diesen Bereich hatte der Gemeinderat im September dieses Jahres ein Planungsverfahren ohne Umweltbericht und Umweltprüfung beschlossen. Außerdem erfolgte eine Veränderungssperre, um eine sichere Planung zu gewährleisten. Dies ist nun hinfällig.

Der Rat stimmte geschlossen für die Aufhebung von Bebauungsplan und Veränderungssperre. Denn für weitere Baugebiete gebe es „vorerst keine Notwendigkeit“, begründete dies Bürgermeister Lehnert. Zuerst solle die Umsetzung des bereits genehmigten Bebauungsplanes „Zimmerbach II. BA“ in Nalbach abgewartet werden. In den Folgejahren danach werde über künftige Baugebiete in der Gemeinde diskutiert. Im Bereich „An Burg Schlemlängt“ könnte betreutes Wohnen möglich sein, merkte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Albert Steinmetz, an. Jedoch nur mit Zustimmung der Anwohner.

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