Astrid Hub tritt in Nalbach gegen Patrik Lauer an

Piesbach. 100 Prozent Zustimmung gab es am Freitag im Piesbacher Vereinshaus für die Bürgermeisterkandidatin der CDU Nalbach. Bei der Mitgliederversammlung wählten die 44 Stimmberechtigten geschlossen Astrid Hub, 52, um Amtsinhaber Patrik Lauer, SPD, am 5. Dezember abzulösen. Als einzige Kandidatin der CDU stellte Gemeindeverbandsvorsitzender Thomas Schmitt Astrid Hub vor

 Nalbacher CDU-Kandidatin Astrid Hub. Foto: Johannes Bodwing

Nalbacher CDU-Kandidatin Astrid Hub. Foto: Johannes Bodwing

Piesbach. 100 Prozent Zustimmung gab es am Freitag im Piesbacher Vereinshaus für die Bürgermeisterkandidatin der CDU Nalbach. Bei der Mitgliederversammlung wählten die 44 Stimmberechtigten geschlossen Astrid Hub, 52, um Amtsinhaber Patrik Lauer, SPD, am 5. Dezember abzulösen. Als einzige Kandidatin der CDU stellte Gemeindeverbandsvorsitzender Thomas Schmitt Astrid Hub vor. Eine "sehr, sehr gute Kandidatin" meinte der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes, Franz-Josef Berg, angesichts von Hubs Erfahrungen aus dem Saarbrücker Stadtrat. Ihr den Rücken stärken will auch der CDU-Landtagsabgeordnete Günter Heinrich. In Teilen der Gemeinde sei schon etliches geschehen, wertete Hub. Doch "drängt sich das Gefühl auf, dass die eine oder andere Investition über das Ziel hinausschießt". Ein Beispiel sei der Umbau zum neuen Rathaus für sieben Millionen Euro. Dagegen fehle Geld für einen Kunstrasenplatz in Körprich oder die Schaffung eines Dorfzentrums in Bilsdorf. Ihr dränge sich der Verdacht auf, dass "Ortsteile unterschiedlich gefördert werden" und sich "der Bürgermeister das eine oder andere Denkmal setzen will". Sie wolle verbinden, sagte Hub der Saarbrücker Zeitung. Nalbach als Verwaltungszentrum müsse entwickelt werden, so der Hubertusplatz und die touristischen Rahmenbedingungen. Aber auch die Ortsteile gehörten zur Gemeinde. az

Auf einen Blick Astrid Hub, geborene Forster, wohnt in Saarbrücken. Ihre väterlichen Wurzeln in Nalbach reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie studierte neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Literaturwissenschaft. Von 1984 bis 1987 war Hub wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Saar-Uni, dem folgten Elternzeit und Promotionsstudium. 1997 bis 1999 war Hub Buchhändlerin, seit 1999 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der CDU-Landtagsfraktion für Bildung, Familie, Kultur, Wissenschaft und Europa. az

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