Adventsmarkt unterm Burgfried

Nohfelden. Unter dem von Lichtern umgrenzten Burgfried feierten die Nohfelder am Samstag den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest. Fünf Vereine hatten in einem Rund ihre Buden aufgeschlagen: der Obst- und Gartenbauverein, die Feuerwehr, der Musikverein, die Helfervereinigung des Technischen Hilfswerkes und die Fußballabteilung des Turn- und Sportvereins

Nohfelden. Unter dem von Lichtern umgrenzten Burgfried feierten die Nohfelder am Samstag den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest. Fünf Vereine hatten in einem Rund ihre Buden aufgeschlagen: der Obst- und Gartenbauverein, die Feuerwehr, der Musikverein, die Helfervereinigung des Technischen Hilfswerkes und die Fußballabteilung des Turn- und Sportvereins. Der Weihnachtsmarkt beanspruchte zwar nur eine kleine Fläche. Dafür aber sorgte für eine heimelige Stimmung und wurde als Treffpunkt für die Menschen aus dem Dorf zu einem beliebten Ort der Kommunikation.Aus den geschmückten Häuschen kamen die herrlichsten Düfte und lockten die Besucher an. Kartoffelwaffeln mit Speck, "Schaales" mit Apfelmus oder den aus Hackfleisch und Bratwurst zubereiteten "Flatschniggel" zauberten Gaumenfreuden hervor. Dazu ein Schnäpschen, ein Glas Feuerzangenbowle oder einen Becher Glühwein - das alles gehörte zu den stimmungsvollen Stunden am Fuße der Burg. Unter dem großen Christbaum musizierte der Musikverein unter Leitung von Oliver Strack und stimmte die Besucher mit Advents- und Weihnachtsliedern auf den Markt ein. Feuerfässer verbreiteten eine wohlige Wärme, weshalb in ihrer Nähe an den Stehtischen kaum jemand kalte Füße bekam. Einen zusätzlichen Schuss an Romantik erhielt der Weihnachtsmarkt, als gegen 19 Uhr ein lustiges Schneetreiben einsetzte.

Durch die "hohle Gasse" zwischen dem ehemaligen Burgrestaurant und dem alten Amtshaus tuckerte plötzlich ein Traktor heran. Der Weihnachtsmann (Ralf Antes) ließ sich auf diese ungewöhnliche Weise zu den Kindern chauffieren, die ihn schon sehnsüchtig erwarteten. Viele Dutzend seiner schokoladenen Ebenbilder verteilte der Rotberockte an die Kleinen und erntete dafür strahlende Augen.

Auf dem Weihnachtsmarkt war auch der erste Verkaufstag für den neuen Fotokalender der Nohfelder Heimatfreunde, der den Titel "Aus der Geschichte unserer Natur" trägt. Darin sind Dorfansichten, Straßen, Brücken, Bauwerke und Menschen in Beruf und Freizeit zu finden. gtr

Der Kalender kostet zehn Euro und kann bei der Volksbank Nahe-Schaumberg und im Rathaus erworben werden.