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Kreuzweg
Eine Fackelwanderung zum Kreuzweg-Jubiläum

Der Kreuzweg in Körprich wird von freiwilligen Helfern gepflegt.
Der Kreuzweg in Körprich wird von freiwilligen Helfern gepflegt. FOTO: Dieter LOrig / Dieter Lorig
Körprich. Vor 25 Jahren weihte Pastor Erich Fuchs den Körpricher Kreuzweg ein. Zuvor hatte eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Helfer den 1,4 Kilometer langen Kreuzweg mit 14 Stationen entlang eines Waldweges am Hoxberg in nur acht Monaten gebaut. Die Idee dazu hatte der damalige Ortsvorsteher Heinrich Eisenbarth. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Kreuzweges veranstaltet der SPD-Ortsverein am Samstag, 17. März, auf der Kreuzwegstrecke eine Fackelwanderung, die auf Conny Hill endet. Dort wird ein Frühlingsfeuer entfacht. Start ist um 18.30 Uhr am Heinrich-Eisenbarth-Weg. Von Dieter Lorig

Vor 25 Jahren weihte Pastor Erich Fuchs den Körpricher Kreuzweg ein. Zuvor hatte eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Helfer den 1,4 Kilometer langen Kreuzweg mit 14 Stationen entlang eines Waldweges am Hoxberg in nur acht Monaten gebaut. Die Idee dazu hatte der damalige Ortsvorsteher Heinrich Eisenbarth. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Kreuzweges veranstaltet der SPD-Ortsverein am Samstag, 17. März, auf der Kreuzwegstrecke eine Fackelwanderung, die auf Conny Hill endet. Dort wird ein Frühlingsfeuer entfacht. Start ist um 18.30 Uhr am Heinrich-Eisenbarth-Weg.


Seit immerhin 25 Jahren war Manfred Freitag als offizieller Vorbeter tätig. Nun hat der mittlerweile 80-Jährige diese Funktion aus gesundheitlichen Gründen an Monika Leinenbach übergeben. „Anfänglich beteiligten sich jeweils bis zu 100 Menschen an dem Kreuzweggang“, sagte Freitag. Jedoch sei die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Mehr als 20 Helfer haben 1992 in 1000 Arbeitsstunden insgesamt 64 Tonnen Natursteine, 150 Sack Zement sowie viel Sand und Kies verbaut, Firmen unterstützten den Kreuzwegbau mit Material-, Geldspenden und sonstigen Arbeitsleistungen. Die Reliefs für die Kreuzwegmotive schnitzte der Hobbykünstler Ernst Breuer.

Am Bau mitgeholfen hatte damals auch Manfred Berwanger. Der pensionierte Bergmann kümmert sich heute noch ehrenamtlich um die Unterhaltung des Kreuzweges. „Ich schneide jedes Jahr das Gehölz und die Sträucher zurück und erneuere außerdem den Schutzanstrich an den Stationen“, erklärt Berwanger seinen ehrenamtlichen Einsatz. Der Zugang zum Kreuzweg wurde 2008 in Würdigung des früheren Körpricher Ortsvorstehers in „Heinrich-Eisenbarth-Weg“ benannt.