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NABU: Streit am Gartenzaun muss nicht sein Streit am Gartenzaun vermeiden

Kreis Saarlouis. Anlässlich der Gartensaison gibt der Naturschutzbund (Nabu) im Saarland Gartenfreunden Tipps, wie Streit am Gartenzaun vermieden werden kann. Häufig führen laut Nabu das Laub der Bäume vom Nachbargrundstück, das Quaken der Frösche vom Teich nebenan oder das Rasenmähen nach Feierabend zu nachbarschaftlichen Konflikten

Kreis Saarlouis. Anlässlich der Gartensaison gibt der Naturschutzbund (Nabu) im Saarland Gartenfreunden Tipps, wie Streit am Gartenzaun vermieden werden kann. Häufig führen laut Nabu das Laub der Bäume vom Nachbargrundstück, das Quaken der Frösche vom Teich nebenan oder das Rasenmähen nach Feierabend zu nachbarschaftlichen Konflikten. RücksichtnahmeNeben Rücksichtnahme rät der Verband Gartenbesitzern, sich über ihre Rechte und Pflichten zu informieren, um Streit zu vermeiden.Bäume, Sträucher und Hecken müssen, so der Nabu, zum Nachbargrundstück mindestens einen Abstand von einem halben Meter haben. Wurzeln und Zweige, die die Gartengrenze dennoch überschreiten und jenseits des Zaunes stören, sollten entfernt werden.Früchte behaltenNur die Früchte, die von selbst über den Zaun fallen, dürfen behalten werden. Für Laub, Pollen oder Blüten gelten verschiedene Regelungen, über die der Nabu auch telefonisch informiert. Rasenmäher dürfen weder wochentags zwischen 20 und sieben Uhr, noch an Sonn- und Feiertagen benutzt werden. Grastrimmer oder Laubbläser dürfen nur Werktags von neun bis 13 und von 15 bis 17 Uhr zum Einsatz kommen. Frösche oder andere Gartentiere dürfen nicht vertrieben oder getötet werden. Umgesiedelt werden können sie nur, wenn sie lauter als 35 Dezibel sind. kesWeitere Informationen erteilt der Nabu-Naturschutzreferent Helmut Harth unter der Telefonnummer (06881) 936 19 13.