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MGV Harmonie unterhält mit Volksliedern und Reinhard Mey

MGV Harmonie unterhält mit Volksliedern und Reinhard Mey

Fraulautern. Erstmals seit vielen Jahren veranstaltete der MGV "Harmonie" Fraulautern sein Jahreskonzert nicht im Advent, sondern zum Ende der Frühlingszeit unter dem Motto "Wir machen Musik". Und trotz Konkurrenz durch Formel 1 und Fußballeuropameisterschaft war das Vereinshaus in Fraulautern fast bis auf den letzten Platz besetzt

Fraulautern. Erstmals seit vielen Jahren veranstaltete der MGV "Harmonie" Fraulautern sein Jahreskonzert nicht im Advent, sondern zum Ende der Frühlingszeit unter dem Motto "Wir machen Musik". Und trotz Konkurrenz durch Formel 1 und Fußballeuropameisterschaft war das Vereinshaus in Fraulautern fast bis auf den letzten Platz besetzt.Zunächst bot der Männerchor mit Melodien der Comedian Harmonists und dem schmissigen "Wochenend und Sonnenschein" einen flotten musikalischen Auftakt. Chorleiter Wolfgang Münchow begleitete am Flügel. Der Ford Werkchor unter Leitung von Chormusikdirektor Hermann-Josef Hiery hatte den "Jugend musiziert"-Preisträger Tobias Rößler als Begleiter am Flügel mitgebracht. Er passte sich einfühlsam den vorgetragenen Liedern an. Den ersten Teil des Konzertes beschloss der Gemischte Chor der Harmonie mit dem Potpourri "Horch, was swingt von draußen rein", in dem Herbert Grünewald deutsche Volkslieder in einen flotten, swingenden Rhythmus verpackt hat. Den zweiten Teil eröffnete der Ford Werkchor mit vier humorvoll-ironischen Liedern. Vor allem die "Diplomatenjagd" des Liedermachers Reinhard Mey löste beim Publikum große Heiterkeit aus, nicht zuletzt, weil der Text gut zu verstehen war. Der Schlussteil, vom Gesamtchor der Harmonie dargeboten, war der Filmmusik der 30er und 40er Jahre gewidmet. Rhythmisch exakt und dynamisch ausgestaltet wurden Titel wie "Wir machen Musik", "Ein Freund, ein guter Freund" oder "Mit Musik geht alles besser" gesungen. Beschlossen wurde das Konzert mit "Das gibt`s nur einmal". Lang anhaltender Applaus zeigte , dass der Geschmack der Zuhörer getroffen wurde.red