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Zehn Wochen zur erneuerten Brücke

Zehn Wochen zur erneuerten Brücke

Umfangreiche Arbeiten werden derzeit an der Theelbrücke in Lebach durchgeführt. Diese laufen bei fließendem Verkehr und Teilsperrungen.

Im Auftrag des Landesbetriebes für Straßenbau (LFS) wird derzeit die Theelbrücke in Lebach im Zuge der Bundesstraße 269, genau im Bereich der Abzweigung zur Innenstadt, umfangreich saniert. Nach Informationen von Klaus Kosok, Sprecher des Landesbetriebes, wird die Fahrbahnübergangskonstruktion auf beiden Seiten erneuert. Dies sind stählerne Elemente, mit denen die Verbindung mit der Fahrbahn hergestellt wird. Darüber hinaus wird der Beton am Bauwerk innen und außen instand gesetzt sowie die Beschichtung des Geländers und die Brückenkappen überholt. Die Maßnahme kostet rund 200 000 Euro und wird vom Illinger Unternehmen Aventas ausgeführt.

Viele Autofahrer, die den Bereich der Brücke passieren, merken nicht, dass sie an diesem stark befahrenen Verkehrsknotenpunkt die Theel überqueren müssen, egal, in welche Richtung sie wollen. Sie merken erst recht nicht, dass die Brücke reparaturbedürftig ist. Die Experten des LfS haben jedoch bei ihren regelmäßigen Kontrollen die Notwendigkeit der Sanierung festgestellt.

Die vierfeldrige Hohlkastenbrücke, so die fachmännische Bezeichnung des Bauwerkes, wurde im Jahr 1975 erbaut und ist 106 Meter lang und 14,5 Meter breit.

Die Sanierungsarbeiten sollen zehn Wochen dauern. Während dieser Zeit wird der Verkehr halbseitig an den Baufeldern vorbeigeführt. Laut Kosok sei die lange Bauzeit notwendig, um den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten. Eine Vollsperrung sei nicht möglich. Zudem sei der Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen zeitintensiv. Das heißt für den Arbeitsablauf: Was bei einer Vollsperrung der Straße in einem Arbeitsschritt möglich wäre, nämlich der komplette Ein- und Ausbau auf der gesamten Fahrbahnbreite, muss in zwei Hälften erledigt werden, einschließlich der Umstellung der Verkehrssicherung.

Die vorhandenen Ampeln regeln den einspurigen Verkehrsfluss. Lediglich von Neu-Bubach her wurde eine extra Baustellenampel aufgestellt. Autofahrer, die den Bereich der Brücke passieren, müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen. Wie die ersten Tage der Sanierungsarbeiten gezeigt haben, kommt es vor allem nachmittags, wenn die Schulen schließen, zu Rückstaus.

Die Polizeiinspektion Lebach hat festgestellt, dass sich am vorigen Dienstagnachmittag ein Rückstau auf der Bundesstraße 268 bis nach Landsweiler bildete.