Volleyball Wichtiger Schlag gegen das Abstiegsgespenst

Lebach · Volleyball: Drittligist feiert im letzten Auswärtsspiel der Saison einen 3:1-Sieg bei der TG Mainz-Gonsenheim.

Die Volleyballerinnen des TV Lebach haben am Sonntag in der 3. Liga Süd einen 3:1-Sieg bei Aufsteiger TG Mainz-Gonsenheim gefeiert (18:25, 25:17, 25:17, 27:25). „Das war ein enorm wichtiger Sieg“, freute sich der TVL-Trainer Phlipp Betz.

Durch den Erfolg verteidigten die Theelstädterinnen ihren vierten Tabellenplatz, zudem dürfte Lebach dank der drei Punkte in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben haben. Der TV hat nun stattliche neun Zähler Vorsprung vor der TG Bad Soden auf dem ersten Abstiegsplatz. Ganz in Sicherheit wiegen sollte sich der Club aber noch nicht: Denn Bad Soden hat zwei Partien weniger absolviert als Lebach. Deshalb warnt Betz auch vor verfrühter Euphorie: „Ich denke, dass wir noch nicht durch sind. Drei, vier Punkte brauchen wir noch.“

Die nächste Möglichkeit, Zähler zu sammeln, hat der TV am Samstag, 16. März, um 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellendritten VfR Umkirch. Das Team aus der Nähe von Freiburg hat zwei Zähler mehr als Lebach. Auch die letzten drei Begegnungen der Saison bestreitet Lebach übrigens alle zu Hause.

Zurück zum letzten Saison-Auswärtsspiel in Mainz: Lebach agierte im ersten Satz zunächst aufmerksam. „Dann haben wir zwei, drei kleine Fehler gemacht, und dann ging plötzlich gar nichts mehr“, monierte Betz. Die Folge: Die Gastgeberinnen holten sich den ersten Durchgang mit 25:18.

Doch danach trumpften die Gäste auf: Den zweiten und den dritten Satz holte sich Lebach souverän. Eng wurde es erst wieder in Durchgang vier. Da hatte Mainz-Gonsenheim zunächst beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle, dann beim Stand von 25:24 noch einen dritten. Der TV wehrte aber alle ab und siegte noch mit 27:25.

 Einen besonders guten Tag b eim Auftritt in Gonsenheim hatte übrigens Mittelblockerin Linda Kutsch erwischt. Für sie gab es von Betz ein Extra-Lob: „Linda war stark in der Annahme, hat im Block alles weggehauen und zudem noch ihre Mitspielerinnen mitgerissen“, freute sich der Übungsleiter.