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Weiterer Beitrag zur Energiewende

Die Solaranlage in Betrieb genommen haben (v.l.): Peter Neises und Geschäftsführer Arno Graf (VEL), Dr. Alexander Dörr, Dieter Rauber, Bürgermeister Klauspeter Brill, Klaus-Dieter Uhrhan (Wirtschaftsministerium) und VEL-Geschäftsführer Alexander Becker. Foto: Toni Bartz
Die Solaranlage in Betrieb genommen haben (v.l.): Peter Neises und Geschäftsführer Arno Graf (VEL), Dr. Alexander Dörr, Dieter Rauber, Bürgermeister Klauspeter Brill, Klaus-Dieter Uhrhan (Wirtschaftsministerium) und VEL-Geschäftsführer Alexander Becker. Foto: Toni Bartz FOTO: Toni Bartz
Lebach. Der Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach nimmt eine Fotovoltaikanlage in Betrieb. red/kü

Erneuerbare Energien sind durch die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende weiterhin auf dem Vormarsch. Neben der Windkraft leistet auch die Sonnenenergie durch Fotovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) hierzu einen wesentlichen Beitrag.


Die Stadt Lebach und ihre ausgegründeten Organisationen haben bereits einige solcher Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude installiert. Nun wurde auf dem Hallendach des Ver- und Entsorgungszweckverbandes Lebach in der Dillinger Straße eine weitere Anlage in Betrieb genommen.

384 Module wurden verbaut, die eine Gesamtmaximalleistung von rund 100 Kilowatt (kWp) erzeugen können. Das Besondere an dieser neuen Anlage ist deren autarker Aufbau, denn sie versorgt die Gebäude mit Strom. Vier große Akkus mit einer Gesamtkapazität von 30 Kilowatt laden sich ab Sonnenaufgang parallel dazu auf und geben die gespeicherte Energie wieder ins Haus ab, wenn die Anlage nach Sonnenuntergang keinen Strom mehr produziert. Die im Laufe des Tages produzierte überschüssige Energie wird gegen Entgelt in das öffentliche Stromnetz eingespeist.



Die Anlage hat insgesamt rund 166 000 Euro gekostet; das saarländische Wirtschaftsministerium hat rund 10 000 Euro Zuschuss gewährt. Die Betreiber rechnen mit einer durchschnittlichen Jahresleistung von 90 000 kW/h, so dass sie sich nach neun Jahren amortisiert haben sollte. Ausführendes Unternehmen war die Elektro Dieter Rauber GmbH in Marpingen. Die Planungen wurden maßgeblich begleitet und unterstützt durch Dr. Alexander Dörr, ehemaliger Geschäftsführer des ArgeSolar.