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„Von Versäumnis kann nicht die Rede sein“

„Von Versäumnis kann nicht die Rede sein“

Mit großem Erstaunen habe der Steinbacher Ortsvorsteher Jörg Wilbois (SPD ) den Artikel "CDU Steinbach pocht auf neue Urnenwand" (SZ vom 20. April) zur Kenntnis genommen.

Der darin seitens der CDU Steinbach gemachte Versuch, ihn sowie die Steinbacher SPD direkt oder indirekt als Sündenbock darzustellen, sei äußerst "unredlich". Seit Monaten hätten der Ortsvorsteher und das Steinbacher SPD-Stadtratsmitglied Olaf Müller vergeblich in der Sache bei der Stadtverwaltung nachgehakt, heißt es in dem Schreiben.

Um dem Wunsch nach einer weiteren Urnenwand zusätzlich Nachdruck zu verleihen und die erhöhte Dringlichkeit zum Ausdruck zu bringen, damit das Verfahren endlich in Gang komme, habe die SPD-Ortsratsfraktion bereits Anfang März den Antrag "Errichtung einer zusätzlichen Urnenwand auf dem Steinbacher Friedhof" gestellt, dem der Ortsrat in seiner Sitzung vom 15. März einstimmig zugestimmt habe. Zu diesem Zeitpunkt wären noch zwei Kammern in der bestehenden Urnenwand frei gewesen.

Auf Grund der monatelangen Bemühungen, des gestellten Antrags sowie des gefassten Ortsratsbeschlusses könne von einem Versäumnis überhaupt nicht die Rede sein, meint Wilbois.