waldbuch Bild Cover : Von Grenzsteinen und Waldgrenzen

waldbuch Bild Cover : Von Grenzsteinen und Waldgrenzen

Thalexweiler Verein für Heimatgeschichte stellt wissenschaftliches Buch vor.

() Der Thalexweiler Verein für Heimatgeschichte lädt für Sonntag, 17. September, 16 Uhr, zur Buchvorstellung des Waldbuches „Grenzsteine und Grenzen der Schaumburger Wälder im 18. Jahrhundert“. Die wissenschaftliche Studie haben Maria und Thomas Besse zusammen mit Christof Kirsch erstellt. Seit Christi Geburt wurde der Wald in Deutschland sehr stark abgeholzt und drohte völlig zu verschwinden. Das hat man schon im Mittelalter erkannt und hat Verordnungen zu seinem Schutz erlassen. Die Wälder im Theeltal, das damals zum Herzogtum Lothringen gehörte, wurden vom Forstamt in Bouzonville verwaltet. Seit 1742 überwachten die Lothringer Geometer die Wälder, kartierten sie und markierten Schonungen. Das Holz durfte erst wieder nach vielen Jahren geschlagen werden.

Die Autoren haben die französischen Begehungs- und Vermessungsprotokolle aus dem 18. Jahrhundert in den Archiven gefunden, verschriftet und übersetzt. Mit den Karten sind sie in die Wälder gegangen und haben nach den Grenzsteinen gesucht. Erstaunlich ist, dass sich der Zuschnitt der Gemeindewälder kaum verändert hat. Bei der Lokalprobe vor Ort wurden etliche historische Grenzsteine gefunden.

Das Buch ist beim Thalexweiler Verein für Heimatgeschichte für 19 Euro und als Broschüre für zehn Euro in der Lebacher Bücherei Anne Treib erhältlich.