Volleyball: TV Lebach empfängt den TV Villingen

Volleyball : Nawrat heiratet bald den Trainer

Für die Volleyballerinnen des TV Lebach steht das erste Heimspiel in der 3. Liga Süd seit Ende Oktober an. Mit dabei ist nach auskuriertem Bänderriss auch wieder Zuspielerin Anita Nawrat.

Lange mussten die Volleyballerinnen des TV Lebach warten, jetzt ist es endlich soweit: An diesem Samstag bestreitet der Drittligist um 19.30 Uhr sein erstes Heimspiel seit dem 27. Oktober (3:2 gegen die TG Mainz-Gonsenheim). Gegner in der Sporthalle an der Dillinger Straße ist der TV Villingen.

Seit der Partie gegen Mainz-Gonsenheim traten die Theelstädterinnen vor der Weihnachtspause vier Mal in Folge auswärts an. In drei dieser vier Begegnungen konnte Zuspielerin Anita Nawrat nicht mitwirken. Die Lebacher Leistungsträgerin zog sich nämlich Anfang November im Spiel beim VfR Umkirch (1:3) einen Bänderriss zu.

Der ist mittlerweile (fast) ausgeheilt. „Ein klein wenig hakt es noch, aber ich hoffe, dass dies keine Auswirkung auf meine Leistung hat“, erklärt die 25-Jährige, die gegen Villingen ihre Rückkehr aufs Feld feiern wird. Und dabei wünscht sich die Studentin natürlich einen Sieg. Der sollte für den auf Tabellenplatz vier stehenden TV gegen den Vorletzten auch durchaus möglich sein. „Schließlich haben wir Villingen im Hinspiel 3:0 geschlagen“, erinnert sich Nawrat.

Das Hinspiel in Baden-Württemberg war für die Studentin eine der ersten Begegnungen, in der sie auf einer neuen Position klarkommen musste. Vor der Runde wurde sie von Trainer Philipp Betz nämlich zur Zuspielerin umgeschult. „Das funktioniert bislang erstaunlich gut“, freut sich die Leistungsträgerin. „Aber ich bin es ja schon gewohnt, die Position zu wechseln.“

Denn Nawrat ist quasi so etwas wie die Allzweckwaffe im Team. Zu Beginn ihrer Karriere agierte die 25-Jährige, die bislang ausnahmslos für Lebach am Netz stand, schon einmal als Zuspielerin. Danach folgten Einsätze als Libera und als Diagonalangreiferin. Jetzt ging es also quasi wieder zurück zu den Wurzeln. Und auf welcher Position gefällt es der Lebacherin am besten? „Da schwanke ich zwischen Angriff und Zuspiel“, erklärt sie. „Auch wenn es im Zuspiel manchmal etwas nervt, dass man nur pritschen kann.“

Aber nicht nur auf dem Feld läuft es derzeit für die 25-Jährige. Nach der Saison wird sie ihren Trainer heiraten. Betz und seine Zuspielerin werden sich am 29. Juni das „Ja-Wort“ geben. Aber wie ist das eigentlich, wenn der Verlobte als Trainer an der Seitenlinie steht? „Wir kennen uns schon ewig, zusammengekommen sind wir aber erst, als Philipp schon mein Trainer war“, berichtet die Zuspielerin. „Am Anfang war das etwas kompliziert. Aber wir haben uns schnell daran gewöhnt und können das auch gut trennen.“

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