Volleyball: TV Lebach empfängt am Samstag Umkrich zum Verfolgerduell

Volleyball : Das Duell der Verfolger in Lebach

Der Tabellen-Vierte gegen den Dritten: Am Samstag empfängt der TV Lebach den VfR Umkirch zum Top-Spiel in der 3. Volleyball-Liga. Mit der Unterstützung von über 300 Zuschauern will Lebach drei wichtige Punkte einfahren.

Beim Blick auf die Tabelle sieht alles gut aus: Am 3. Februar sicherten sich die Volleyballerinnen des TV Lebach beim 3:1 über die TGM Mainz-Gonsenheim die Punkte 21, 22 und 23 in dieser Saison und bestätigten ihren vierten Platz in der 3. Liga. Philipp Betz warnt dennoch vor verfrühter Euphorie: „Ich denke, dass wir trotzdem noch nicht durch sind. Drei, vier Punkte brauchen wir noch“, sagt der Trainer. Der Vorsprung des Viertplatzierten auf den ersten Abstiegsrang, den derzeit die TG Bad Soden auf Platz neun belegt, sei mit neun Punkten zwar komfortabel. Allerdings haben die Hessinnen gleich zwei Partien weniger absolviert.

Mit einem Sieg an diesem Wochenende könnten die Abstiegssorgen aber wohl endgültig begraben werden. Zu Gast in der Sporthalle an der Dillinger Straße ist um 19.30 Uhr der obere Tabellennachbar VfR Umkirch. „Diese Punkte kann man definitiv holen. Wir haben schon im Hinspiel nur knapp mit 1:3 verloren. Da hatten wir etwas Pech. Zum Beispiel hat sich unsere Zuspielerin Anita Nawrat verletzt“, erinnert sich der Trainer an die erste Begegnung mit dem Aufsteiger.

Was ihn optimistisch macht: „Umkirch ist auswärts nicht immer komplett. Die Chance ist also da, es kommt ein bisschen auf die Tagesverfassung an. Die Mannschaften sind spielerisch in etwa gleichzusetzen.“ Die Gäste aus dem Breisgau, Dritter der dritten Liga, können dabei mit Linkshänderin Luise Mauersberger eine Bundesliga-erfahrene Spielerin einsetzen. Die Diagonalspielerin spielte unter anderem für den SV Sinsheim im deutschen Oberhaus.

Regelmäßig verfolgen 300 oder mehr Zuschauer die Heimspiele des TV Lebach von der Tribüne aus. Deren Unterstützung könnte im Verfolgerduell den Ausschlag gegen. Betz: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die die Unterstützung auch in schlechten Phasen braucht. Es ist wichtig, dass die Zuschauer Fehler verzeihen und das komplette Spiel lautstark sind.“

Libera Lena Zewe pflichtet bei. „Die Stimmung pusht auf jeden Fall richtig. Und für den Gegner ist es im Gegenzug auch demotivierend, wenn unsere Punkte von den Fans bejubelt und gefeiert werden“, sagt sie. „Volleyball ist definitiv eine Sportart, die zu 50 Prozent Kopfsache ist. Das ist oft das Quäntchen, das es am Ende ausmacht.“

Entsprechend wichtig sei es, von Beginn fokussiert auf dem Feld zu stehen und gar nicht erst in Rückstand zu geraten. „Wichtig wird sein, dass wir stabil in der Annahme sind und dann variabel angreifen können. Wenn die Annahme steht, haben wir gute Chancen.“ Mit Ausnahme von Mittelblockerin Mira Weber, die weiter mit einer Daumenverletzung ausfällt, kann Trainer Betz einen kompletten Kader ins Rennen schicken. Der Weg zu drei wichtigen Punkten ist also geebnet.

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