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Volleyball
Volleyball: Erst Vollgas auf dem Feld, dann auf der Party

Lebach. Der Klassenverbleib ist längst sicher, und ihr Soll haben die Volleyballerinen des TV Lebach mehr als erfüllt. Bereits vier Spieltage vor Schluss hatte der Aufsteiger in der 3. Bundeliga Süd alles klar gemacht – und bei vielen Kritikern für Erstaunen gesorgt. An diesem Samstag um 19.30 Uhr gehen die Mädels von Trainer Philipp Betz letztmals ans Netz. Gegner beim Saisonfinale in der Sporthalle Lebach ist der Tabellensechste SV Karlsruhe-Beiertheim – und der wird sich anstrengen müssen, wenn er dem Tabellensiebten bei der Abschluss-Kür vor eigenen Fans die Suppe versalzen will. Von Roland Schmidt

„Wir spielen voll auf Sieg und wollen versuchen, unsere Saison-Bilanz auszugleichen. Es wäre das I-Tüpfelchen“, verspricht Betz, noch einmal Vollgas zu geben. Neun Siegen stehen zehn Niederlagen entgegen. 26 Punkte hat die Mannschaft – bisher.


Ihre eigenen Erwartungen haben die Theelstädterinnen dagegen längst übertroffen. „Ich bin super stolz auf unsere Leistung. Alle haben sich gesteigert, und die Mannschaft ist super zusammengewachsen“, resümiert Spielführerin Anita Nawrat zufrieden. Holprige Passagen mit unnötigen Niederlagen habe es zwar gegeben, aber auch einige Überraschungen. „Besonders in den Duellen mit den ‚großen Tieren‘ haben wir bewiesen, dass wir in die dritte Liga gehören“, sagt Nawrat und hat den Heimsieg gegen Holz und den „Doppelschlag“ gegen Sinsheim im Sinn.

Was in der nächsten Saison auf ihre Mannschaft zukomme, stehe noch in den Sternen. „Da hängt viel von den Ab- und Zugängen ab. In welcher Formation es weitergeht, ist noch nicht ganz sicher“, sagt der Kapitän und gibt für das große Finale das Motto vor: „Gemeinsam noch einmal Spaß auf dem Feld haben und danach mit unseren Fans ausgiebig feiern.“

Betz ist froh, dass die Feier steht – und der befürchtete Abstiegs-Showdown am letzten Spieltag ausgeblieben ist. Entsprechend gelassen sieht er der Kür entgegen: „Noch einmal Gummi geben, schauen, was geht – und dann die Party steigen lassen.“