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Verbraucherzentrale stellt das Passivhaus vor

Verbraucherzentrale stellt das Passivhaus vor

(red). Einen Vortrag "Passivhaus, die Zukunft des energiesparenden Bauens" gibt es am Montag, 8. Mai, in Lebach, Mottener Straße 111a, in der Zweigstelle der KEB Dillingen. Beginn ist um 18 Uhr.

Das Niedrigenergiehaus gilt heute als Standard beim Neubau. Es vereint Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz, Erhaltung der Bausubstanz und Wohnkomfort. Doch das Ende der Entwicklung beim energiesparenden Bauen ist damit noch nicht erreicht. Das Passivhaus benötigt so gut wie keine Heizwärme mehr - ohne Komfortverlust. Im privaten Haushalt fällt der größte Teil des Energieverbrauchs mit zirka 70 Prozent auf die Raumwärme. Durch die Kombination von Einzelmaßnahmen wie Solarenergienutzung, guter Wärmedämmung und kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kann man heute Häuser bauen, die ohne herkömmliche Heizung auskommen. Werner Ehl, Bauphysiker und Energieberater der Verbraucherzentrale erläutert die einzelnen Komponenten, die ein Gebäude zum Passivhaus machen und welche staatlichen Förderungen es gibt. Es werden aber auch die Grenzen dieser Technologien aufgezeigt. Der Vortrag richtet sich an Verbraucher, die neu bauen oder einen Umbau planen und durch den Einbau von Einzelmaßnahmen den Energieverbrauch ihres Hauses senken wollen.

Anmeldung unter Tel. (0 68 31) 7 60 20 oder vz-saar@vz-saar.de.