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Verborgene Kultur blüht in Lebach

Lebach. Exponierte und weniger offenkundige Kunstwerke werden zu Fuß entdeckt. red/kü

Mit der Volkshochschule (VHS) kann man Lebach einmal von einer anderen Seite kennenlernen und schöne, spannende oder überraschende lokale Solitäre entdecken.

Mit "Lokale Solitäre" bezeichnet die VHS Lebach Schätze ihrer Stadt, also eine kleine Auswahl an Besonderheiten, die eine Rolle im städtischen Gefüge einnehmen und das Bild der Stadt auch mitprägen.

In diesem Semester begibt sich die VHS Lebach auf drei Kunstspaziergänge im öffentlichen Lebacher Raum. Kunst ist nicht immer an exponierter Stelle und muss manches Mal erst entdeckt werden. Bei den Kunstspaziergängen nehmen die Seminarteilnehmer Einblick in die Entstehung, Beauftragung und Entwicklung der Kunstwerke und lernen die jeweiligen Bedeutungshintergründe kennen. So erfahren sie mehr über den jeweiligen Künstler und sein Gesamtwerk.

Am Dienstag, 2. Mai, geht es um 17 Uhr zur "Lichtwand" (1991) von Werner Bauer, im Abstand von zwei Wochen folgen dann die "Betonskulpturen" (1968) von Richard Hoffmann und die "Stahl skulptur Mikado" von Eberhardt Killguss. Die beiden zuletzt genannten Künstler werden bei den Spaziergängen persönlich zugegen sein und für ausführliche Gespräche mit den Seminarteilnehmern zur Verfügung stehen. Am Dienstag, 6. Juni, findet dann eine Nachbesprechung mit allen Teilnehmern statt.

Die Kunstspaziergänge werden von der Volkshochschule in Zusammenarbeit mit der Stadt Lebach angeboten.

Die Kursgebühr für alle Termine beträgt 20 Euro. Wegen der Begrenzung auf zehn Teilnehmer wird eine baldige Anmeldung empfohlen.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer (0 68 81) 5 20 25.www.vhslebach.de