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Naturschutzbeauftragter : Unterwegs für eine saubere Umwelt

Naturschutzbeauftragter : Unterwegs für eine saubere Umwelt

Die Stadt Lebach hat in einer Feierstunde neun Naturschutzbeauftragte ernannt.

() Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill neun
Naturschutzbeauftragte für die Dauer von fünf Jahren ernannt: Wilhelm
Gajowski (Aschbach), Kathrin Nickolay (Dörsdorf), Erwin Schuster
(Eidenborn), Peter Löw (Falscheid), Wolfgang Kühn (Gresaubach), Josef
Riehm (Lebach), Alois Schneiders (Niedersaubach), Hans Günter Berwian (Steinbach) und Eduard Hell (Thalexweiler). Die Amtszeit des
Landsweiler Naturschutzbeauftragten Christian Michel läuft noch bis Ende 2018, und Knorscheid sucht derzeit noch nach einem Ersatz für Erich Bastuck.

Die in der Naturwacht Tätigen sind berechtigt, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Auskünfte einzuholen. Sie dürfen Zuwiderhandlungen gegen naturschutzrechtliche Vorschriften feststellen und bei deren Verfolgung mitwirken. Hierzu sind sie berechtigt, Grundstücke zu betreten und Untersuchungen vorzunehmen, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig ist. Ebenso dürfen sie Identitätsfeststellungen vornehmen und auch Platzverweise aussprechen. Sie müssen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Dienstabzeichen tragen und einen Ausweis über ihre Bestellung mit sich führen, der auf Verlangen vorzuzeigen ist.

Das Gesetz sieht aber nicht nur hoheitliche Aufgaben für die Naturschutzbeauftragten vor, sondern überträgt ihnen eine umfassende Beratungs- und Informationsfunktion, hieß es bei der Bestellung. Durch fachliche Informationen und
Aufklärung sollen sie bei der Bevölkerung für ein besseres Verständnis
von Natur und Landschaft beitragen.

Die Lebacher Naturschutzbeauftragten verstehen sich demnach nicht vordergründig als Überwacher, sondern als Berater und Mediator in
naturschutzrechtlichen Belangen. Ihr Augenmerk liegt dabei insbesondere auf Kindern und Jugendlichen, die sie beispielsweise durch Vorträge und Wanderungen für die Schönheit, aber auch die vielfältige Verletzlichkeit der Natur sensibilisieren wollen.