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Ungewolltes Sorglos-Paket bereitet Kunden nichts als Ärger

Ungewolltes Sorglos-Paket bereitet Kunden nichts als Ärger

Seit einer Woche haben rund 200 Haushalte in Landsweiler weder Telefon noch Internet. Bei Nachfragen wurden die Anrufer von der Telekom immer wieder auf den nächsten Tag vertröstet. Kurt Conrad kam solch eine Meldung auch noch teuer zu stehen.

Kurt Conrad aus Landsweiler ist sauer, und zwar auf die Telekom. Wie er, so können um die 200 Haushalte in Landsweiler seit einer Woche nicht telefonieren oder ins Internet gehen. Das ist ärgerlich. Doch noch mehr ärgert ihn, dass er für eine Auskunft über 30 Euro an Handykosten zahlen muss. Conrad rief die Auskunft an, um die Nummer der Störungsstelle zu erfragen. Über Handy natürlich, da der Festnetzanschluss nicht funktionierte. Dass solch eine Auskunft fast zwei Euro kostet, wusste er. Als er die Nummer erhielt, fragte ihn die Dame, ob sie ihn weiter verbinden solle. Er bejahte, ohne dabei zu bedenken, dass die Kosten weiterlaufen. "Das war klar mein Fehler, da kann ich niemanden verantwortlich machen."

Doch was ihn ärgert: Bei der Störungsstelle wollte man ihm ein "Sorglos-Paket" anbieten. Er verneinte, er wolle kein Sorglos-Paket, sondern eine Störung melden. Was er dann auch tat. Eine Woche später erhielt er dennoch einen Vertrag für ein Sorglos-Paket, datiert mit dem Tag seines Anrufes. Gegen den Vertrag wird er allerdings Widerspruch einlegen. Auf den Handykosten wird er sitzen bleiben und die Arbeit mit dem Widerspruch hat er noch dazu.