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Volleyball
TV Lebach: Noch nie war die Stimmung so gut

Lebach. Die Volleyballerinnen des TV Lebach haben einen Lauf. Die Erfolge genießen können die Drittliga-Neulinge allerdings nicht. Nach den 3:1-Siegen gegen Titelanwärter Holz und den Abstiegsrivalen Kassel müssen die Mädels von Trainer Philipp Betz an diesem Samstag wieder ran. Ein Heimsieg gegen den SSC Bad Vilbel wäre im Kampf um den Klassenverbleib Gold wert. Von Roland Schmidt

Ab 19.30 Uhr geht der Tabellensiebte in der Sporthalle Lebach gegen den unteren Tabellennachbarn ans Netz. Sechs Punkte beträgt der Abstand zu den Gästen, sieben Zähler trennen Lebach von der Abstiegszone, die mit dem TV Jahn Kassel auf Rang neun beginnt. Bei noch sieben Spielen ein komfortabler Vorsprung, den Betz vor Heimpublikum ausbauen will. „Wenn wir da zwei Punkte holen, hätten wir ein Polster. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagt Betz zufrieden. Zum Ende der Vorrunde sah das noch anders aus. Von Mitte November bis Anfang Januar kassierte sein Team vier Niederlagen in Folge. Irgendwie war die Luft raus. Der Trainer schritt ein, fand klare Worte. „Mit dieser Einstellung steigen wir ab. Das habe ich den Spielerinnen deutlich gesagt und sie es spüren lassen“, erzählt Betz. Im neuen Jahr zog er das Training massiv an. „Die Mädels haben mich vielleicht dafür gehasst. Am Ende aber haben sie doch gemerkt, dass es nur so geht“, schmunzelt Betz, der das Team im sechsten Jahr trainiert und noch nie eine so gute Stimmung erlebt hat.