Grenzwert für „coliforme Keime“ überschritten Trinkwasser von Lebach-Gresaubach wird derzeit gechlort

Lebach · Bei Routinekontrollen sind in Lebach Überschreitungen des Grenzwertes für „coliforme Keime“ festgestellt worden.

Eine Hand hält ein Wasserglas unter einen Wasserhahn.

Eine Hand hält ein Wasserglas unter einen Wasserhahn.

Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Wie die Stadtwerke Lebach mitteilen, sind bei Routinekontrollen der Trinkwasseranlagen Überschreitungen des Grenzwertes für „coliforme Keime“ in sehr geringer Anzahl festgestellt worden. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Saarlouis werde deshalb ab sofort eine Chlorung des Trinkwassers vorgenommen. „Betroffen ist das Ortsnetz Gresaubach“, hieß es.

Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass es insbesondere bei der Warmwassergewinnung wie beim Duschen, Baden, Zähneputzen oder bei der Sprudelerzeugung mit entsprechenden Geräten während der Chlorungsmaßnahme zu Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigungen kommen kann.

Veränderungen des Geruchs des Trinkwassers möglich

„Durch eine Chlorung wird sichergestellt, dass die Verbraucher jederzeit mit hygienisch einwandfreiem Wasser versorgt werden“, erklärten die Stadtwerke. Die Chlordosierung werde so vorgenommen, dass Restgehalte von maximal 0,3 mg/Liter Chlor nicht überschritten werden. Die Konzentration entspreche dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert und sei nicht gesundheitsschädlich.

„Das Trinkwasser kann weiterhin zu allen Zwecken wie gewohnt genutzt werden“, so die Stadtwerke Lebach. In seltenen Fällen könne es zu Veränderungen im Geruch kommen.

Familien mit Säuglingen wird von den Stadtwerken empfohlen, während dieser Maßnahme zur Zubereitung von Babynahrung abgepacktes Trinkwasser zu verwenden.

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