| 21:09 Uhr

Ortsvorsteher
Tobias Weber zum Ortsvorsteher gewählt

Bürgermeister Klauspeter Brill (rechts) verpflichtet Tobias Weber als neuen Ortsvorsteher von Landsweiler.
Bürgermeister Klauspeter Brill (rechts) verpflichtet Tobias Weber als neuen Ortsvorsteher von Landsweiler. FOTO: Thomas Rosport
Landsweiler. Der 26-jährige theoretische Physiker übernimmt in Landsweiler das Amt von Franz Penth.

() Landsweiler hat einen neuen Ortsvorsteher. Tobias Weber wurde in dieses Amt mit 6:5 Stimmen gewählt. Dem Landsweiler Ortsrat gehören elf Personen an, sechs davon der CDU und fünf der SPD. Die Wahl war nötig geworden, da Franz Penth (CDU) und die Ortsräte Hiltrud Jenal und Alwin Schaan ebenfalls von ihren Ämtern zurückgetreten waren (wir berichteten). Penth begründete seinen Rücktritt mit beruflicher Mehrbelastung und außerdem wolle er einem Neuen Zeit geben, sich bis zur Kommunalwahl 2019 positionieren zu können. Für die drei CDU-Ortsräte rückten Tobias Weber, Peter Neises und Dominik Weber nach, die Bürgermeister Klauspeter Brill zu Beginn der Sitzung verpflichtete.



Mit dem erwarteten Ergebnis von 6:5 wurde Tobias Weber Ortsvorsteher. Er wurde vom Bürgermeister vereidigt. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Tom Jochem gewählt. Tobias Weber ist noch 26 Jahre alt, hat Physik studiert und seine Masterarbeit in „Theoretischer Physik“ abgelegt. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Rolf Pelster mit dem Ziel, zu promovieren. Außerdem arbeitet er noch als Mathematiklehrer an der katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Saarbrücken.

Zu seinen Zielen gehören, die Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft weiter zu fördern und als zuverlässiger Ansprechpartner für Einzelpersonen und Vereine da zu sein. „Insbesondere sehe ich mich im Amt des Ortsvorstehers als Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Verwaltung verpflichtet. Weiterhin will ich mich natürlich für Anliegen einsetzen, die unsere örtliche Infrastruktur, wie die Grundschule oder die Kindertagesstätte, betreffen.“ Die würdevolle Erhaltung der Leichenhalle steht ebenso auf der Agenda wie die Sanierung der durch den Saarbahnbau beschädigten Straßen und Gehwege, die endlich angegangen werden müsse. Auch die Erschließung von neuen Bauplätzen liegt ihm am Herzen, da nur so die bereits angesprochene Infrastruktur sinnvoll erhalten werden könne. Seine ersten offiziellen Auftritt hat Weber am Volkstrauertag im Rahmen der Gedenkfeier. Der Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag wird die erste große Veranstaltung sein, die er als Ortsvorsteher zu verantworten hat.