Stadt soll Leistungskatalog für Bürgerbüro erstellen

Lebach. Die Stadt Lebach wird die Übernahme der Trägerschaft der freiwilligen Ganztagsschule an den drei Lebacher Grundschulen übernehmen. Dem war ein Antrag der CDU-Fraktion vorausgegangen

Lebach. Die Stadt Lebach wird die Übernahme der Trägerschaft der freiwilligen Ganztagsschule an den drei Lebacher Grundschulen übernehmen. Dem war ein Antrag der CDU-Fraktion vorausgegangen. Darin begründete deren Fraktionssprecher Wolfgang Müller, dass mit der städtischen Trägerschaft die Qualität des Betreuungsangebotes der freiwilligen Ganztagsschule im Stadtgebiet auf gleichem Niveau gehalten werde, für die Eltern eine vergleichbare Kostensituation entstehe und ein gleiches Betreuungsangebot hinsichtlich Zeiten und Inhalte möglich sei. Dieser "gute Antrag", so Anna Schmidt (SPD) fand die einstimmige Zustimmung des Rates. Der Nordring (Höchsten) wird auf einer Strecke von einem Kilometer erneuert. Dieser Kilometer werde in zwei oder sogar drei Bauabschnitte unterteilt. Auch wurden Arbeiten zur Erneuerung der technischen Anlagen im Lebacher Hallenbad vergeben. Das Edelstahlbecken wird über 600 000 Euro kosten, die Abbruch- und Rückarbeiten betragen über 100 000 Euro. Für die Sanierung der Großsporthalle (Lüftung und Heizung) wurden über 157 000 Euro bereitgestellt. Zwischen Hahn und Tanneck wird eine privat betriebene Biogasanlage gebaut. Öko Strom Saar wird dort die Anlage errichten. Der Lebensmittelmarkt Lidl will erweitern und plant einen Neubau gegenüber Autohaus Schwinn am Kreisel/Umgehungsstraße. Der Rat stimmte dem zu. Anna Schmidt bat die Verwaltung, zwingend auf die Einhaltung der Auflagen zu achten, da der Bau in einem Wasserschutzgebiet geplant ist. An eine (weitere) Erweiterung des Gewerbegebietes in diese Richtung sei auch nicht gedacht, betonte Bürgermeister Arno Schmidt.Für das neue Bürgerbüro werden Möbel für fast 22 000 Euro gekauft. In diesem Zusammenhang stellte die CDU auch den Antrag, einen Leistungskatalog für das neue Bürgerbüro seitens der Verwaltung zu erstellen. Darin wurde unter anderem gefordert, das Serviceangebot zu erweitern, auch was Angelegenheiten des Sozialamtes und der Kfz-Zulassung betreffe. Dieser Vorschlag fand allgemeine Zustimmung, die FDP habe dies schon vor einem Jahr gefordert, so Dieter Heim. Auch die SPD begrüßte den Antrag, will ihn aber ergänzen. Mit der landrätlichen Verwaltung solle eine Vereinbarung getroffen werden, dass am Markttag (donnerstags) eine Beratung in Angelegenheiten der Sozialberatung möglich sei. Einen Zuschuss von maximal 40 000 Euro stellt die Stadt für eine Tagesbetreuung in dem geplanten Seniorenwohnpark in Steinbach zur Verfügung. kü