SPD-Fraktion erteilt Kreisel unter der Theelbrücke eine Absage

SPD-Fraktion erteilt Kreisel unter der Theelbrücke eine Absage

Lebach. Gegen den Bau eines Minikreisels unter der Theelbrücke in Lebach spricht sich die SPD-Fraktion aus. Zu den Hauptargumenten zählen, so die Fraktionsvorsitzende Anna Schmidt, dass damit ein Unfallschwerpunkt entschärft werde, der keiner sei

Lebach. Gegen den Bau eines Minikreisels unter der Theelbrücke in Lebach spricht sich die SPD-Fraktion aus. Zu den Hauptargumenten zählen, so die Fraktionsvorsitzende Anna Schmidt, dass damit ein Unfallschwerpunkt entschärft werde, der keiner sei. Betrachte man die Unfallstatistik der vergangenen zehn Jahre, zeige sich, dass der Verkehrsknotenpunkt sogar als sicher für alle Verkehrsteilnehmer - auch für die schwachen wie Fußgänger, Radfahrer und Rollatornutzer - gelten muss. Weiter heißt es in der Stellungnahme, dass in zehn Jahren fünf Vorfahrt-Unfälle geschehen seien. Angesichts der bekanntermaßen hohen Verkehrsdichte an diesem Knoten spricht der langjährige Verkehrssicherheitsexperte der saarländischen Polizei, Bernd Brutscher, der mehrere Jahre stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Lebach war, von auffällig wenig Unfällen und insofern von einem besonders sicheren Verkehrsknoten. Weil dem so ist, müsse man an diesem Knoten am Besten alles so belassen, wie es ist.Ein weiteres Argument gegen den Kreiselbau seien die Finanzen. Die genannten Kosten von um die 300 000 Euro enthielten nicht die Baunebenkosten. Die Stadt werde mehr als die genannten nur 73 000 Euro zahlen müssen. Und dies in dem Jahr, in dem der Stadt Lebach die bilanzielle Überschuldung drohe. kü

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