Senioren sprechen Sorgen offen an

Senioren sprechen Sorgen offen an

Beim zweiten Treffen der Lebacher Senioren mit Bürgermeister Klauspeter Brill und Günter Schmitt vom Amt für Jugend, Frauen und Senioren kamen 14 Vertreter von Vereinen und Verbänden ins Rathaus.

Genau so wie Bürgermeister Klauspeter Brill die Anliegen Gewerbetreibender und jugendlicher Lebacher Bürger ernst nimmt, hört er sich auch Sorgen und Anregungen der älteren Generation an. Als Plattform für Gespräche wurden für die jeweiligen Personengruppen die Runden Tische gegründet. Kürzlich kamen beim zweiten Runden Tisch erneut Vertreter von Vereinen und Verbänden zusammen, die Interessen von älteren Bürgern vertreten.

Bereits beim ersten Treffen waren die Anwesenden über die Vielzahl der Organisationen für ältere Bürger überrascht, die es im Stadtgebiet gibt. Die Liste reicht von den katholischen Frauengemeinschaften und Seniorentreffs in den einzelnen Pfarreien über die Landfrauen- und Pensionärsvereine, die Ortsgruppen des Sozialverbandes VdK Deutschland und die Volkshochschule bis hin zum Kneipp-Verein.

Beim jüngsten Treffen berichteten die Vertreter der Organisationen über ihre vielfältige Arbeit im Betreuungs-, Beratungs- und Freizeitbereich. Schmitt sprach darüber hinaus die Probleme älterer und behinderter Menschen aus den Stadtteilen Eidenborn und Falscheid an, um in die Kernstadt zu gelangen. Er bemängelt die Anbindungen dieser Ortschaften an den öffentlichen Personennahverkehr und versprach gemeinsam mit dem Bürgermeister nach Lösungen zu suchen.

So könnten zum Beispiel neben dem Marktbus noch zusätzliche Verbindungen geschaffen werden. Lothar Schmidt, Vorsitzender des VdK Lebach und Landsweiler sowie sein Aschbacher Kollege Franz-Rudolf Herrmann schlugen die Gründung eines Seniorenbeirates in Lebach vor, um zukünftige Fehler wie beim Bau des Bitcher Platzes zu vermeiden. Dieser zentrale Platz sei als "schwimmende Insel" für ältere und behinderte Menschen nur schwer begehbar, so Schmidt.

Der Bürgermeister betonte, dass die Runden Tische zwar keine Beschlüsse fassen könnten, dass sie jedoch eine gute Ebene bildeten, um über Erleichterungen für ältere Bürger in der Stadt zu sprechen.

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