Schwierige Anreise, schwere Gruppe

Schwierige Anreise, schwere Gruppe

Zum achten Mal in Folge hatten sich Volleyballerinnen des Lebacher Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) für das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin qualifiziert. Doch so aufregend wie diesmal war es im Vorfeld bisher noch nie.

Aufgrund des Streiks der Lokführer-Gewerkschaft GdL stand lange ein großes Fragezeichen hinter dem Turnier. Erst einen halben Tag vor der Abreise stand fest: Das Bundesfinale findet allen Querelen zum Trotz statt. Die Erleichterung und die Vorfreude waren - auch bei den Lebachrinnen - riesig, wenn auch Hin- und Rückreise eine Herausforderung für alle Teilnehmer werden sollte. Denn der erste Wettkampf war bereits, überhaupt einen Platz im Zug zu bekommen. Der ICE nach Berlin war schon völlig überfüllt, als er in den Saarbrücker Hauptbahnhof einfuhr. Doch ebenso wie die Qualifikation auf Landesebene schafften die Mädchen der Wettkampfklasse III auch diese Herausforderung. Das Abenteuer Berlin konnte beginnen.

Doch Fortuna meinte es bei der Auslosung nicht gut. In der Vorrunde trafen die Lebacherinnen auf Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (den späteren Dritten) und Thüringen (den späteren Vize-Meister). In allen Spielen hielt die Mannschaft zwar ordentlich mit, zum Satzgewinn reichte es aber nicht. Der zweite Tag begann besser. Mit einer überzeugenden Leistung wurde die Mannschaft aus Schleswig-Holstein mit 2:0 besiegt. Doch danach traf das GSG erneut auf einen äußerst starken Gegner aus Hamburg. Am Ende mussten sich die Saarländerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Damit stand fest: Das GSG hatte den 14. Platz in der Gesamtqualifikation auf Bundesebene belegt - ein in Anbetracht der starken Gegner und der Tatsache, dass zwei leichte Verletzungen von Stammspielerinnen während der beiden Wettkampftage zu verkraften waren, ein ordentliches Ergebnis.

Für Lebach spielten Mira Bohlen, Lea Schmitt, Marie Hartwig, Lena Reckstadt, Gina Lehnen, Jans Großmüller, Alexandra Hanke, Elena Ewen sowie Betreuerin Birgit Müller.