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Schmelz bringt sich bei Krankenhausneubau ins Gespräch

Schmelz bringt sich bei Krankenhausneubau ins Gespräch

Schmelz. Die Gemeinde Schmelz bietet einen Standort für ein Krankenhaus im Nordsaarland an. Der Neubau eines Krankenhauses für das nördliche Saarland (Hochwaldkommunen, Lebach und Schmelz) wird derzeit öffentlich diskutiert

Schmelz. Die Gemeinde Schmelz bietet einen Standort für ein Krankenhaus im Nordsaarland an. Der Neubau eines Krankenhauses für das nördliche Saarland (Hochwaldkommunen, Lebach und Schmelz) wird derzeit öffentlich diskutiert. Vieles spreche dafür, meint der Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel (SPD), dass sich die Trägergesellschaften dafür entscheiden werden, für die drei bestehenden Krankenhäuser Lebach, Losheim am See und Wadern einen zentralen Krankenhausneubau zu errichten.Für diesen Fall hat der Verwaltungschef beiden Trägergesellschaften, Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH und Marienhaus GmbH Waldbreitbach, einen alternativen Standortvorschlag unterbreitet.

Der Standort befindet sich auf der Gemarkung Michelbach der Gemeinde Schmelz im Bereich der "Nunkircher Höhe". Er ist für alle Menschen im nördlichen Saarland über die B 268 und die ÖPNV-Regionalbuslinie R3 gut erreichbar, betont Emanuel.

Auch befinde sich der Standort im Bevölkerungsschwerpunkt des nördlichen Saarlandes. Die Kommunen Lebach, Schmelz, Losheim am See, Wadern sowie Beckingen liegen alle im Umfeld von zehn Kilometern. Für den Standort sprechen nicht zuletzt die topografischen und die infrastrukturellen Voraussetzungen des Geländes, die für ein solches Großvorhaben optimal geeignet sind. Die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Glasfaserleitung ist gesichert, die Versorgung mit Wasser und die Entsorgung der anfallenden Abwässer kann gewährleistet werden.

"Reelle Chance"

Bürgermeister Armin Emanuel ist zuversichtlich: "Ich rechne mir für den Vorschlag der Gemeinde Schmelz bei der Standortfindung für einen Krankenhausneubau für das nördliche Saarland eine reelle Chance aus." Losheim am See, Wadern und Lebach haben den Trägern bereits geeignete Standorte für einen Krankenhausneubau angeboten.

Lebach hält Gelände ausgangs Thalexweiler, in der Nähe des Autobahnanschlusses, seit Beginn der Diskussion zur Verfügung. Die gute Verkehrsanbindung wie Autobahnanschluss, Bundesstraße 269 und Regionallinien, sprächen für sich, hieß es aus dem Lebacher Rathaus. Auch könne das Gelände jederzeit erweitert werden, was ein weiterer Pluspunkt wäre. kü/red