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Schlankheitskur für zwei Kreisel zum Transport von Windrädern

Schlankheitskur für zwei Kreisel zum Transport von Windrädern

Für das Bauunternehmen, welches die Windräder bei Schmelz errichtet, ist zum Antransport des Materials der Weg über Lebach nötig. Dazu werden nun zwei Kreisel im Gewerbegebiet dem künftigen Schwerverkehr angepasst.

Zwei Kreisel im Lebacher Gewerbegebiet werden derzeit umgebaut. Es sind dies der Kreisel Auf dem Graben im Bereich Lidl-Markt (B 269) und der am Böhmer Kreuz (unterhalb des Krankenhauses). Sie werden umgestaltet, da sie zur Anlieferung und Unterhaltung von Windenergieanlagen von den Schwertransportern nicht überfahren werden können.

Sicht auf den Kreisel am Lidl-Markt an der B 269. FOTOS: FRED KIEFER.

In der Gemeinde Schmelz werden im Bereich Östlich Hof Endres (Tanneck) zwei Windräder gebaut. Die Anlieferung der Teile kann nur über das Lebacher Gewerbegebiet erfolgen. Doch die beiden Kreisel sind nicht breit genug und können wegen der hohen Bepflanzung auch nicht überfahren werden. Der Lebacher Stadtrat hat dem Antrag der bauausführenden Firma stattgegeben, die beiden Kreisel teilweise abzutragen und umzugestalten (wir berichteten). Die Kosten werden von der BayWa r.e. getragen. So wie sich die beiden Kreisel derzeit präsentieren, ist das nicht der Endzustand. Die Schneise oder der halbseitige Abbau werden bestehen bleiben, falls in Zukunft Ersatzteile oder dergleichen angeliefert werden müssten. Größere Pflanzen und Bäume sind in einer Baumschule zwischengelagert und sollen wieder eingepflanzt werden, hieß es aus dem Lebacher Rathaus. Eine Trockenmauer soll den Erdwall abfangen, alles werde etwas abgeböscht.