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Bundesverdienstkreuz
Rühriger Lebensretter ausgezeichnet

Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande (von links): Landrat Patrik Lauer, Klauspeter Brill (Bürgermeister der Stadt Lebach), Hans-Heinrich Klein, Christian Seel (Innenstaatssekretär) und Fred Metschberger (Ortsvorsteher von Gresaubach)
Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande (von links): Landrat Patrik Lauer, Klauspeter Brill (Bürgermeister der Stadt Lebach), Hans-Heinrich Klein, Christian Seel (Innenstaatssekretär) und Fred Metschberger (Ortsvorsteher von Gresaubach) FOTO: Jahke
Gresaubach. Hans Heinrich Klein erhält das Bundesverdienstkreuz für Engagement bei der DLRG.

Innenstaatssekretär Christian Seel hat im Rahmen einer Feierstunde Hans Heinrich Klein aus Gresaubach mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Klein erhielt die Auszeichnung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).


Klein leistet seit fünf Jahrzehnten erfolgreiche Arbeit in der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Ab dem Gründungsjahr 1968 hat er die DLRG-Ortsgruppe Gresaubach mit aufgebaut. Hier gehörten zu seinen ersten Tätigkeiten die Anfängerschwimmausbildung und die Ausbildung von Rettungsschwimmern. Schnell folgten daraufhin die ersten Wachdienste an dem damals neu gebauten Stausee Losheim, am Bostal­see aber auch an den Küsten der Ostsee.

Trotz des Studiums in Freiburg blieb er der Ortsgruppe eng verbunden und opferte bereitwillig und gern seine Freizeit, um an Jugendferienlagern und Wachdiensten des DLRG teilzunehmen. Nachdem er nach Beendigung des Studiums ins Saarland zurückgekehrt war, wurde er Vorsitzender des DLRG-Bezirks Lebach (von 1989 bis zur Auflösung 1992) sowie der Ortsgruppe Gresaubach (ununterbrochen von 1992 bis heute). Es ist ihm zu verdanken, dass die Ortsgruppe eine neue Heimat finden konnte und die Übungsstunden stetig stattfanden.



Ebenfalls in den Bereich des Vorsitzenden Klein fielen die frühzeitige und richtungsweisende Eingliederung in den Katastrophenschutz des Landkreises Saarlouis. Er leitete den Aufbau einer Technik-Logistik-Komponente (TeLog) mit umfangreichem Einsatzmaterial – vom Zelt bis zum voll ausgestatteten Motorrettungsboot und Mannschaftstransportwagen – ein.