Resolution der SPD Lebach zum Lebacher Krankenhaus

Krankenhaus Lebach : SPD Lebach: Ja zum Lebacher Krankenhaus

Die SPD Lebach bringt in den Lebacher Ortsrat und den Lebacher Stadtrat die Resolution ein: „Ja zu unserem Lebacher Krankenhaus – Ende der Debatte um die Zukunft unseres Krankenhauses!“ In der Resolution heißt es, Anfang des vergangenen Jahres seien auf dem Krankenhausgelände Bäume gerodet worden, um Platz für den Neubau des Bettenhauses zu schaffen.“ Endlich sollte umgehend mit der dringend notwendigen Sanierung des Krankenhauses begonnen werden.

„Uns allen schien dies der Startschuss für die Baumaßnahmen zu sein, die notwendig sind, um das Krankenhaus zukunftsfest zu machen und damit seine Existenz langfristig zu sichern.“

Mittlerweile symbolisiere die Brachfläche allerdings das Gegenteil von einem Schritt in die Zukunft, nämlich Stillstand und Verunsicherung. Und wieder einmal fragen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und die Menschen in Lebach und Umgebung: „Also doch keine Zukunft für das Lebacher Krankenhaus, sondern eine wie auch immer geartete Nordsaarlandklinik?“ Weiter heißt es, was könne schädlicher sein für eine Einrichtung, die in solch großem Maße vom Vertrauen der Menschen abhängig ist wie ein Krankenhaus, als Unsicherheit über dessen Zukunft? Die Schwestern, Pfleger und Ärzte bewerben sich in anderen Häusern, und die Patientinnen und Patienten wählen ein anderes Krankenhaus für ihre Behandlung.

Am Ende dieses Prozesses gebe es, so heißt es von der SPD weiter, nur Verlierer. Es dürfen hier erhebliche Zweifel angemeldet werden am Kommen des großen Heilsbringers in Form eines Investors, der mit 100 Millionen Euro die Nordsaarlandklinik baut. Und ebensolche Zweifel an der Finanzkraft der Bauherrengemeinschaft zweier Landkreise, die sich nur über die Kreisumlage ihrer finanzschwachen Kommunen finanzieren.

Außer Zweifel steht jedoch die schädliche Wirkung der aktuellen Hängepartie für die bestehenden Krankenhäuser.

Aus diesem Grund fordert die SPD vom Sozialministerium das Ende der Debatte um die (neue) Nordsaarlandklinik und von allen Verantwortlichen den (Wieder)-Einstieg in Gespräche mit dem Träger „unseres Krankenhauses, der CTT, über die Wiederaufnahme der Sanierungsarbeiten und damit eine langfristig gesicherte hochwertige medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region“.