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Aschbach : Renovierung von St. Maternus fast durch

Aschbach : Renovierung von St. Maternus fast durch

(kü) St. Maternus Aschbach erstrahlt wieder in neuem Glanz. In der Vorabendmesse zum ersten Advent, Samstag, 2. Dezember, 16 Uhr, ist die feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche. In dem Festamt werden auch die Erstkommunionkinder 2018 vorgestellt.

Seit einer Woche wird nun das Gotteshaus wieder eingeräumt, erklärt Marianne Backes vom Verwaltungsrat. Die Kirchenbänke wurden anders aufgeteilt. Bei den Krankenbänken wurde Plätze für Rollstühle und Rollatoren geschaffen. Unter der Empore kamen jeweils zwei Bänke weg. Das Taufbecken wurde versetzt. Es steht nun vorne im Mittelgang. Dafür wurde der Mittelgang  verbreitert.

Fest steht, dass die geplanten Kosten überschritten wurden. Doch genaue Zahlen lägen noch nicht vor, da es noch keine Schlussrechnung der Handwerker gebe. Als einen Grund für die Verteuerung nennt der Verwaltungsrat, dass der Mittelgang neu gefliest werden musste. Geplant war, dass die losen Fliesen wieder fest gemacht werden sollten. Doch es stellte sich heraus, dass fast alle verlegten Fliesen lose waren.

Der gesamte Innenraum wurde abgestrahlt, aufgearbeitet und mit einem neuen Anstrich versehen. Die Orgel wurde eingehaust. Auch sie bedarf einer Überholung, aber dafür ist noch kein Geld da. Ebenso für neue Lampen. Da müssen die Aschbacher noch fleißig sparen.

Daher laden sie am Tag der Wiedereröffnung zum Adventsmarkt. Ab 14 Uhr wird im Maternushaus und in Holzhäuschen Kaffee und Kuchen und Selbstgebasteltes angeboten. Nach dem Gottesdienst unterhält der Musikverien Orpheus die Besucher am Hirtenfeuer.

Dieser erste von insgesamt vier ge planten Bauabschnitten wurde mit 220 000 Euro genehmigt, davon muss die Kirchengemeinde Aschbach einen Eigenanteil bestreiten. Wie es im Vorfeld hieß, beträgt dieser 140 000 Euro. Nun kommen aber weitere Kosten hinzu.