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Lebacher Lehrschwimmbecken soll erhalten bleiben
Da ist einiges schief gelaufen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Mit dem Vorschlag des Rechnungshofes des Saarlandes könnten sicher alle leben. Keine Frage. Dennoch soll die Lösung natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass vieles in der Vergangenheit nicht optimal gelaufen ist. Von Astrid Dörr

So schreibt es auch der Rechnungshof in seinem Jahresbericht: Da ist von einem massiven Sanierungsstau der Schwimm- und Sporthalle die Rede. Das ist nichts Neues, und im Prinzip schade, dass das Ministerium so lange gewartet hat. Zu dieser Erkenntnis kamen auch schon andere – lange bevor der Rechnungshof geprüft hat.


Mein Gefühl, dass das Ministerium die Angelegenheit auf die lange Bank geschoben hat, hat mich nicht getäuscht. Hätte man 2015 eine Bestandsaufnahme gemacht und 2016 saniert, wäre das Thema heute längstens vom Tisch. So hat man alle, die das Becken nutzen, immer nur vertröstet und nichts unternommen.

Hoffentlich zieht das Ministerium seine Lehren und folgt der Empfehlung des Rechnungshofes. Und nicht nur das: die Schulleitung, die die Situation vor Ort am besten kennt, sollte sich mit in die Planungen einbringen und mit der Fachaufsicht im Ministerium und der Bauverwaltung an einem Strang ziehen. Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann am Ende ein gutes Ergebnis erzielt werden. Schüler, Eltern und vor allem die Lehrer, die hier engagiert arbeiten, haben tolle Sportstätten verdient. Die Umsetzung des Konzeptes wäre nicht nur wünschenswert, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Nicht nur die Kinder profitieren, auch der Schulstandort Lebach mit seinen drei Schulen, der auf diesem Gelände optimale Voraussetzungen durch die Gebäude und Freiflächen hat.