Rat Lebach: Gefäßchirurgie als Schwerpunkt anerkennen

Rat Lebach: Gefäßchirurgie als Schwerpunkt anerkennen

Lebach. Mehrheitlich verabschiedete am Donnerstag der Lebacher Stadtrat den Haushalt. Im vergangenen Jahr verbuchte die Stadt Lebach Erträge von 23,5 Millionen Euro. Denen standen Ausgaben von 31,6 Millionen gegenüber. Das Defizit von rund acht Millionen schlägt sich entsprechend auf das Eigenkapital nieder

Lebach. Mehrheitlich verabschiedete am Donnerstag der Lebacher Stadtrat den Haushalt. Im vergangenen Jahr verbuchte die Stadt Lebach Erträge von 23,5 Millionen Euro. Denen standen Ausgaben von 31,6 Millionen gegenüber. Das Defizit von rund acht Millionen schlägt sich entsprechend auf das Eigenkapital nieder. Kassenwirksam wurden von diesem Defizit vier Millionen, die übrigen vier Millionen sind unter anderem Abschreibungen, die damit zu Buche schlagen. 1,7 Millionen Euro Zinsen muss Lebach jährlich zahlen, davon sind 1,1 Millionen Kassenkredite, 600 000 Euro müssen für die Investitionskredite gezahlt werden. Für das Investitionsprogramm wurden 946 000 Euro an Krediten aufgenommen. Zu den größten Positionen gehören Umgestaltung Bitscher Platz und die Finanzierung und Schaffung von Krippenplätzen in Thalexweiler, Steinbach und Lebach.Gemeinsam verabschiedet der Rat eine Resolution zum Erhalt des Lebacher Krankenhauses, die die SPD-Fraktion eingebracht hatte. Darin heißt es: Der Rat und die Verwaltung fordern die Landesregierung auf, sich aktiv für die Anerkennung der Gefäßchirurgie als Schwerpunkt im Krankenhausbedarfsplan einzusetzen. Denn nur mit der Anerkennung als Schwerpunkt kann die Gefäßchirurgie ihre Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen. Die Resolution soll dem Landtag und Gesundheitsminister Georg Weisweiler zugestellt werden.

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